Die Flucht beginnt!

Farewell Peter von Danzig!Der Blick auf unseren Countdown rechts verrät es: Es ist soweit! Nach gut einjähriger Vorbereitung und vielen, vielen investierten Arbeitsstunden konnte unsere Flucht in die Karibik heute Morgen um 10 Uhr wie geplant beginnen. Auf 17 Etappen wird das Schiff in den kommenden 42 Wochen über die Kanarischen Inseln in die Karibik gesegelt, im Mai 2013 geht es dann über Bermuda und die Azoren zurück nach Kiel. Rund 100 Segler freuen sich auf eine Farewell Peter von Danzig!unvergessliche Reise!

Nachdem wir den Abschied bereits am gestrigen Abend (und bis tief in die Nacht) mit einer karibischen Farewell-Party gebührend gefeiert hatten, stand heute Morgen die formelle Verabschiedung durch Kiels Bürgermeister Peter Todeskino, den Präsidenten der Universität Prof. Gerhard Fouquet sowie unseren Ersten Vorsitzenden Uli Münker auf dem Programm (die Lokal- und Fachpresse wird in den nächsten Tagen berichten).

Kiels Wetter zeigte sich wieder einmal von seiner besten Seite und war von stundenlangem Nieselregen geprägt. Nichts desto trotz war die Freude über den Reisebeginn bei allen Beteiligten groß. Die Crew der ersten Etappe darf endlich auf’s Wasser und für den Rest der Organisatoren und der Vereinsmitglieder kehrt nach den strapaziösen letzten Wochen wieder etwas Ruhe ein.

Das Organisationsteam freut sich riesig, dass das Schiff gut vorbereitet und technisch topfit zu seinem 42-wöchigen Törn starten kann! Und so verließ der über die Toppen geflaggte Peter von Danzig pünktlich um 10 Uhr seinen heimatlichen Liegeplatz am ASV-Steg an der Kiellinie. Seine Position kann nun, solange er sich in Landnähe befindet, hier mitverfolgt werden – wovon wir regen Gebrauch machen werden!

Farewell Peter von Danzig!Und wer sich gewundert hat, warum die Festmacher nicht mitgenommen wurden: Wir haben schöne neue an Bord!

Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Artikels war der Peter übrigens bereits in der Schleuse von Brunsbüttel! Die Daheimgebliebenen wünschen gute Fahrt!

Ich packe meinen Koffer…

… haaaaaalt! Stop! Keinen Koffer. Der Peter ist kein schwimmendes Hotel und hat leider keinen Keller mit Platz für zwölf große Hartschalenkoffer. Also noch einmal von vorn: Ich packe meine Tasche… schon besser.

Der Reisebeginn rückt für viele Teilnehmer in greifbare Nähe und wir vom Orga-Team hören oft die Frage: „Was muss ich denn mitnehmen?“ Die ist in der Tat nicht unberechtigt, denn neben eurer persönlichen Ausrüstung gibt es noch einige Dinge, die ihr auf eine lange Peterreise unbedingt mitnehmen müsst. Zum Glück haben wir das schon etwas öfter gemacht und Sören hat uns freundlicherweise eine Packliste zur Verfügung gestellt.

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Indienststellung: Baustelle „Peter von Danzig“

Der Tag der Abfahrt naht – und unser Peter von Danzig muss auf seine 42-wöchige Reise gründlich vorbereitet werden. Da gilt es neue Leinen einzuziehen, die LED-Beleuchtung im Salon zu montieren, Winschen zu warten, den Kühlschrank zu reparieren, neue Strippen für die Kommunikationselektronik zu ziehen und, und, und…

Kurzum: Wir brauchen eure Hilfe! Seit dem vergangenen Sonnabend läuft unsere Indienststellungswoche, das heißt noch bis zum kommenden Sonntag (09.09.) werden wir täglich ab 13 Uhr am Peter schrauben, feilen, bohren, lackieren, putzen und basteln. Jeder Reiseteilnehmer ist aufgefordert uns dabei zu unterstützen und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten an den Arbeiten zu beteiligen. Koordiniert werden diese vom Bootsbetreuer Jens, der euch gern nähere Infos zu den offenen Baustellen gibt. Auch Köche werden noch dringend benötigt – jeden Abend müssen 15 bis 20 hungrige Schraubermäuler gestopft werden!

Also: Kommt bitte vorbei, damit wir unsere Reise am 22.09. mit einem gut vorbereiteten Peter von Danzig antreten können!

 

Freie Plätze! Jetzt anmelden und mit uns flüchten!

Unsere „Flucht“ beginnt in weniger als einem Monat – und wir haben noch freie Plätze!

Wachführer suchen wir noch für die Etappen 9 und 10, Crewplätze sind auf der Etappe 16 und der ersten Hälfte der Etappe 14 zu haben.
Daten und Fakten zu den Etappen gibt es direkt hier in unserem Kalender oder wie gehabt über den Etappenplan auf unserer Homepage. Wer sich anmelden möchte, der sollte das hier tun!

Es gilt wie immer die Prämisse first come, first sail!

Teilnehmer aus anderen ASV-Verbandsvereinen können in der Regel dann als Wachführer fahren, wenn sie die Führungsberechtigung für das größte Kielschiff ihres jeweiligen Vereins besitzen. Klärt dies aber bitte im Einzelfall vorher mit uns ab!

Bildquelle

 

Jahreshauptversammlung genehmigt die Flucht – Karibik, wir kommen!

Das höchste Vereinsgremium des ASV in Kiel, die Jahreshauptversammlung, hat am gestrigen Samstag die Reisepläne zur Flucht in die Karibik einstimmig befürwortet. Das Organisationsteam erhielt durchweg positives Feedback aus dem Verein, insbesondere für die gut gefüllten Crewlisten, den ausgeglichenen Reisehaushalt und die Öffentlichkeitsarbeit auf diesem Weblog.

 

Wir freuen uns über die tolle Resonanz und gehen in den nächsten Tagen und Wochen mit unvermindertem Elan an die weiteren Reisevorbereitungen! Denn nun ist es offiziell: Die Flucht in die Karibik findet statt!

 

 

ASV in Kiel meldet für die ARC 2012

Nachdem das Team der Flucht in die Karibik gestern die Anmeldeformulare ausgefüllt hat, ist es heute offiziell: Wir nehmen mit dem Peter von Danzig an der Atlantic Rally for Cruisers 2012 teil!
Bei dieser Veranstaltung überqueren über 200 Yachten ab dem 25. November den Atlantischen Ozean von Gran Canaria nach St. Lucia. Teilnehmer können zwischen der „Cruising Division“ und der „Race Division“ wählen, je nachdem ob sie eher gemütlich oder eher sportlich unterwegs sein möchten. Insgesamt handelt es sich jedoch eher um eine gemeinsame Überfahrt als um einen harten Wettkampf.
Für die „Flüchtlinge“, durch die Bank junge, dynamische und sportlich ambitionierte Segler, gibt es dabei natürlich nur eine Möglichkeit: Wir fahren in der „Race Division“. Da die Kollegen von der ARC-Orga ziemlich auf Zack sind, ist der Peter auch bereits in der Anmeldeliste zu finden. Und dass es bei der Anmeldung zunächst eine kleine Fehlinformation gab und uns wegen der angeblichen Überbuchung der Veranstaltung ein Wartelistenplatz zugewiesen wurde, ist schon fast wieder vergessen…

Atlantik, wir kommen!

Update:
Auch der alte Peter von Danzig, der heute unter dem Namen Peter von Seestermühe über die Weltmeere kreuzt, wurde von seinem Eigner Christoph von Reibnitz für die diesjährige ARC gemeldet. Das 1936 gebaute Schiff war bis 1991 im Besitz des ASV in Kiel und wurde in dieser Zeit mehr als 20 Mal über den Atlantik gesegelt – eine Tradition, die der jetzige Eigner konsequent fortsetzt. Details zur Historie des alten Peter hat Herr von Reibnitz auf seiner Webseite aufbereitet.

Mit der Segelnummer GER 6300 ist außerdem die HASPA Hamburg des HVS (Hamburgischer Verein Seefahrt e.V.) am Start. Die HASPA war, gemeinsam mit vielen anderen Yachten, im Rahmen der Langstreckenregatta „ASV 100“ im Jahre 2010 beim ASV in Kiel zu Gast und lässt sich auch sonst keine namhafte Regatta entgehen.

Weitere alte Bekannte sind z.B. die Inschallah VI, ein 42-Fuß Judel/Vrolijk Design, gegen die eine ASV-Crew auf unserer J/109 Ellide bei der Zubringerregatta Kiel-Kerteminde zur letztjährigen Classic-Fyn-Rundt-Regatta antrat (wie übrigens auch gegen die HASPA) und die Pogo 2, Teilnehmerin der ASV Offshore Challenge, welche im Rahmen der Nordseewoche vom ASV Aachen ausgerichtet wurde und auch den Peter von Edinburgh nach Kiel führte.

Wir freuen uns auf das Wiedersehen und sind gespannt, wer noch so alles für die ARC 2012 melden wird!

Schifferrat genehmigt Crewlisten

Geschafft! Am gestrigen Abend hat der Schifferrat getagt und unsere Crewlisten unter kleineren Auflagen genehmigt. Damit ist das Thema, das uns in den vergangenen Wochen mit Abstand die größten Sorgen und die meiste Arbeit gemacht hat, nämlich die Crewfindung, vorerst vom Tisch. Zwischen uns und der Karibik steht (neben rund 4500 zu segelnden Seemeilen) jetzt nur noch eine Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung am 03. März.

Alle angemeldeten Teilnehmer erhalten in den nächsten Tagen weitere Informationen per Post. Das Organisationsteam bedankt sich an dieser Stelle schon einmal herzlich für die vielen Anmeldungen sowie den großen Zuspruch und die Unterstützung, die die Reise sowohl vereinsintern als auch extern bereits jetzt erfährt!

 Bild: http://www.skylighter.com

Stichtag: Heute

Es ist soweit: Mit dem heutigen Tag haben wir unsere selbst auferlegte Deadline für die Crewfindung erreicht. Übermorgen wird sich die Crewfindungskommission zum ersten Mal zusammenfinden, die Anmeldungen sichten und die tatsächlichen Teilnehmer der Etappen festlegen. Die so erstellten Crewlisten werden dann nächsten Donnerstag dem Schifferrat mit der Bitte um Genehmigung vorgelegt – die Spannung steigt also!

Und pünktlich zum Stichtag gibt es natürlich auch neue Auswertungen über den Anmeldestatus. Wie euch vielleicht auffällt, sehen die Grafiken ein wenig anders aus als die, die euch bekannt sind. Sie wurden erstmals auf Basis der Daten aus der neuen Flucht-Datenbank erstellt, die in vielerlei Hinsicht unsere gute alte Excel-Liste ablösen wird und uns detaillierte Auswertungen und eine automatisierte Crewlistenerstellung erlaubt. Das System ist noch nicht ganz fertig und steht daher bislang nur dem Orga-Team zur Verfügung, wird aber bald für alle Teilnehmer geöffnet, so dass die Crewlisten und die Kontaktdaten der Mitreisenden eingesehen werden können.

Wir halten euch selbstverständlich über den Fortschritt der Crewfindung und die Entscheidung unseres Schifferrates auf dem Laufenden!

Die besten Bars der Karibik

Ein großartiger Artikel von Ansgar:

Wir sind in der Karibik um zu segeln, richtig. Ok – aber auch um zu feiern. Einige der Bars in der Karibik schaffen es regelmäßig auf die Liste der besten Seglerbars der Welt. Zu Recht wie ich finde. Hier die Liste meiner persönlichen Favoriten, die man gesehen haben muss, wenn man einen Winter in der Karibik verbracht hat:

1. Basil’s Bar, Mustique, St. Vincent and the Grenadines (basilsbar.com)

Mustique ist eine Insel fuer Superreiche. Es gibt ca. 100 Villen auf der Insel die alle Prominenten gehören. Deren Ziel ist es unter sich zu sein, daher gibt es sonst keine Möglichkeit auf der Insel zu wohnen. Das Cotton Hotel beherbergt nur Gäste von Anwohnern, und versteckt an einem Ende der Insel sind die Hütten des Servicepersonals. Ansonsten ist man unter sich, wenn man in der einzigen Bar der Insel diniert. Fast unter sich – in der Bucht vor der Bar gibt e seine Handvoll Mooring Bojen fuer Yachten. Zum Ankern ist der Grund ungeeignet. Wenn man also keine Boje hat, sollte man besser weitersegeln. Aber wenn man das Glück hat, eine Mooring zu ergattern, dann kann man abends bei Basil einkehren. Eigendlich ist es nur eine Strandbar. Allerdings eine, in der ein Hurricane Dave (Hauscocktail) $20 kostet. Als ich das letzte Mal 2001 da war gab es für diesen Preis das Bewusstsein, dass am Nebentisch Tommy Hilfiger saß, am anderen Ende der Bar Prinzessin Anne aus England und auf einmal Mick Jagger ans Klavier ging und mit ein paar Kumpels eine Stunde lang Musik machte.

2. Willy T, Normal Island, BVI

Am anderen Ende des Spektrums ist das/die Willy T – ein schwimmendes Partyboot in einer Bucht auf Norman Island in den British Virgins. Schon am frühen Nachmittag geht hier die Post ab. Auf dem Hauptdeck sind Bodyshots und Ski-trinken mit 4 Leuten ein Muss, und wer nackt vom Oberdeck springt bekommt ein T-shirt geschenkt. Dies ist mehr das Mallorca der Karibik, aber immer für einen lustigen Nachmittag/Abend gut.

 

3. Soggy Dollar Bar, Palapa Marina, Simpson Bay, St. Maarten, Dutch West Indies

Die Soggy Dollar Bar in der Simpson Bay is sicherlich nicht das typische Ziel einer Urlaubs-Yacht Crew. Aber wir lagen dort mit dem PvD als der Mast 2003 runter gekommen war und wir auf die Ersatzteile aus Europa warteten. Palapa Marina ist ein Ort, wo große Luxusyachten zwischen ihren Törns abwarten bis die Eigner das Schiff mal wieder benutzen wollen. Daher tummeln sich dort die professionellen Yacht Crews, solche, die es werden wollen und … gestrandete ASVer. Wir jedenfalls hatten dort viel Spass … Ausserdem kann man von dort zu Fuß ein paar schöne Strände erreichen – unter anderem den Maho Beach unter der Landebahn des  Princess Juliana Airport. (siehe Eintrag unten vom 09.12.11)

4. The Pumphouse, Anguilla, British West Indies (www.pumphouse-anguilla.com)

Das Pumphouse habe ich von einer genialen Silvester Feier 1998/1999 in Erinnerung. Anguilla ist viel größer als, aber ähnlich wie Mustique – eine sehr exklusive Insel die vom Massentourismus verschont worden ist, und als Zuflucht für all diejenigen dient, die auf Mustique keine Villa abbekommen haben. Um dort ein Ferienhaus mieten zu “dürfen”, muss man sich bei einer Agentur in New York “bewerben” und die prüfen dann, ob man berühmt oder reich genug ist. Bewerbungsgebühr (non-refundable) soll $10000 sein. Aber wie das so ist, als Segler besucht man erst die Prickley Pier Cays (fantastische, unbewohnte Inselgruppe) und ankert dann zum Dinner in der Bucht von Road Bay. Das Pumphouse in Road Bay wird vor Allem von den Teenage-Kindern der Reichen und Schönen frequentiert und an jenem Silvester war Meg Ryan in der Bar. Gute Stimmung, bezahlbare Dinks und gute Musik zum Tanzen …

5. Bitter End Yacht Club – British Virgin Islands

Klasse Bar mit großer Tanzfläche. Hier muss man Glück haben und es müssen viele Boote in der Bucht liegen damit diese recht große Bar voll wird. Dann aber ist die Stimmung genial und gelegendlich soll Sir Richard Branson von seiner benachbarten Privatinsel (Necker Island) vorbei kommen. Oder aber man kommt in der Woche vorbei in der die ProAm Regatta stattfindet in der berühmte Segler wie Paul Cayard oder Butch Ullmer dort mit Amateuren Regatta segeln. http://www.beyc.com/index.php/pro-am-vacation-package-2011.html

6. Foxy’s und Soggy Dollar Bar, Jost van Dye (BVI)

Im Foxy’s (www.foxysbar.com) hängen 2 T-shirts (von 2004 und 2005) von mir an der Decke – local joint mit guter Musik (oft live) und bezahlbaren Dinks. Hier treffen sich abends die Touristen der Insel. Eigendlich ist hier immer was los. Das Essen ist bescheiden, aber die Parties speziell Donnerstags sind gut. Samstags und Sonntags ist hier nichts los, da die Charteryachten auf der anderen Seite von Tortola ihre Basis haben und daher typischerweise Donnerstags auf JvD sind.

Etwas gediegener geht es in der Soggy Dollar Bar (www.soggydollar.com) in der White Bay her. Dies ist mehr eine Strandbar für den Sundowner die sich als Geburtsstaette des “echten Painkillers” versteht (gut aber gefaehrlich J). Diese Bar wurde fuer 2011 zum 6. Mal in die Top 10 und dieses Jahr als zweitbeste Seglerbar der Welt ausgezeichnet. Also – erst hierher und dann zum Tanzen ins Foxy’s …

7. Le Select, St. Barths, Dutch West Indies

In St. Barth’s ist angeblich das Le Select eine der besten Sailor Bars der Welt. Als wir 2003 dort mit dem PvD “gestrandet” waren, haben wir als Crew eine andere Wahl getroffen und fast jeden Abend in der Le Bête à Z’Ailes gefeiert. Das Jazz Trio aus Boston welches dort gespielt hat wurde zu Feunden und hatte bestimmt viel damit zu tun, dass wir dort einige Abende verbracht haben. Die Lounge Strandbars Seite der Insel hatten es uns auch angetan, da man da auf bunten Sofas am Strand liegend Cockatils schlürfen kann. Sehr zu empfehlen!