Schiffer stellen sich vor: Achim Meyer

Etappen: 2, 6, 7, 8

Achim Meyer, geboren 1942 in Konstanz

Segeln seit der Jugend. Eigner einer H-Jolle, zahlreiche Preise, auch erste.

  • 1961: Eintritt in den ASV in Kiel, Seereisen Nord- und Ostsee.
  • 1964: Bestmann auf der Seereise des Peter von Danzig Kiel – Lissabon – Bermuda – New York – Kiel. Die letzte Etappe wird mit dem Schlimbach-Preis prämiert.
  • 1968: Nordatlantik-Seereise des PvD: Wachführer auf den Teilen Lissabon – Bermuda, Bermuda – Travemünde/Kiel
  • 1973/74: Teilnahme an der Weltumsegelung des PvD.
  • 1975: Schiffer des PvD auf der „Großen Acht“ über Nordsee und Nordatlantik: Kiel – Reykjavik – La Corun͂a – Ponta Delgada – St. Malo – Kiel.
  • 1976/77: Schiffer des PvD auf der 1. Karibikreise: Kiel – Lissabon – Kapverden – Barbados – Martinique – St. Lucia – Grenadinen – Grenada – Tobago – Trinidad – Martinique – Dominica – Antigua – St. Barth’s – Saba – Santo Domingo – Nassau – Azoren – Kiel.
  • 1981/82: Schiffer des PvD auf der 2. Karibikreise: Kiel – Lissabon – Kanaren – Kapverden – Martinique – Antigua – Guadeloupe – Dominica – Martinique – St. Lucia – St. Vincent – Grenadinen – Grenada – Tobago – Isla Margarita – Bonaire – Haiti – Santo Domingo – Azoren – Cherbourg – Kiel.
  • Sommer 1982: Schiffer des PvD auf der STA-Regatta Falmouth – Lissabon
  • 1984: bei der Nordatlantikfahrt des PvD Schiffer der Etappen Quebec – Sydney (Nova Scotia)  und der Regatta Sydney – Liverpool
  • Mai 2009: Schiffer der Walross 4 des Akademischen Segler-Vereins (Berlin). Beabsichtigte Reise: Auckland (NZ) – Tahiti u.a. – Auckland. In der Nacht nach dem Auslaufen Bruch einer Saling, Rückkehr nach Auckland, Einleiten der Reparatur.
  • November 2009: Schiffer der Walross IV, Reparaturabschluss, Reise Auckland – Tonga – Auckland.

Außerdem gelegentlich Seereisen mit gecharterten Schiffen, zuletzt Juni 2011 mit meiner Frau Dagmar und Bia und Albert von Doetinchem: St. Malo – Kanalinseln – Dartmouth – Isles of Scilly – St. Malo.

Wichtige Nebensache (Beruf): Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, seit Juli 2008 pensioniert.

55 tolle Sachen möcht’ ich in der Karibik machen! Folge 34/55: An der Sint Maarten Heineken Regatta teilnehmen

Da ich gerade im Urlaub bin und nicht allzu viel Zeit hatte etwas zu schreiben, oder mich um einen Artikel zu kümmern, ist hier mal ein ganz kurzer.

Ich möchte natürlich an der Heineken Regatta teilnehmen. Einige haben ja vielleicht schon das Promovideo für die Veranstaltung dieses Jahr gesehen. Hier ist einmal das für 2013. Ich freu mich riesig drauf, nach dem ganzen Urlaubssegeln dann mal wieder Regatta zu segeln.

Schiffer stellen sich vor: Heiner von Maydell

Etappe: 5

Ich bin im Wintersemester 1982/83 zu Beginn meines Jurastudiums zum ASV gekommen und habe 1984 bereits an einer Reise von Québec bis Kiel auf dem alten Peter teilgenommen. Da ich schon seit meiner Schulzeit gesegelt – und im übrigen auch durch meinen Vater Bengt ASV-vorbelastet war – konnte ich im Anschluss an die Kanadareise die Schifferprüfung ablegen. Im Anschluss habe ich dann fast jedes Jahr eine Reise als Schiffer gesegelt.

Auf dem neuen Peter durfte ich den ersten Abschnitt der Jungfernfahrt (Columbus-Reise 1992) von Kiel bis Puerto Rico führen. Meine Frau Doris, die ebenfalls ASVerin ist, erlaubte mir nach Familiengründung und Berufsstart beim Bauernverband Schleswig-Holstein immer wieder an Reisen mit dem PvD teilzunehmen, so dass ich bei fast allen Großprojekten (Grönlandreise, Hongkong-Challenge, Peter 2000 und DCNAC) mit mindestens einer Etappe beteiligt war. In den letzten Jahren habe ich mich mehr auf Fahrten mit Doris und meinen beiden Kindern auf dem eigenen Schiff (Avance 36) konzentriert. Nun möchte möchte im Herbst zusammen mit unserem Sohn Benedikt die ARC fahren, weil wir finden, dass das nach seinem gerade bestandenen Abitur noch zur Reifeprüfung dazugehört.

55 tolle Sachen möcht’ ich in der Karibik machen! Folge 33/55: Wanderung mitten durch uralten Regenwald – Der Jesuitenpfad auf Martinique

Diesen Artikel hat Anni geschrieben:

Auf Martinique möchte ich eine ganz besondere Wanderung machen. Im zentralen Norden von Martinique führt der etwa fünf Kilometer lange Jesuitenpfad quer durch den Regenwald. Wo heute Touristen zwischen schlanken, pfahlartigen und gestürzten, modernden, schwarzen und mit Schmarotzern überwucherten Bäumen spazieren gehen, transportierten die Geistlichen bereits im 17. Jahrhundert ihre Waren. Der Pfad stellte eine wichtige Verbindung im Bergmassiv des Pitons de Carbet dar. Von ihm aus hat man einen schönen Ausblick auf den Berg Pelée.

Am Wegesrand und sicher auch oft darauf finden sich Riesenfarne, Lianen, Moose sowie Bambusstangen und Dornen. Und wer möchte, kann mit den Gummibäumen tanzen.

Nicht umsonst nannten die Kariben die Insel in ihrer Sprache Madinina, die Blumeninsel. Entlang des Pfades wachsen zahlreiche Bromelien und Magnolien, Pflanzen, die ich nur aus dem Blumentopf kenne.

Und als wäre das nicht alles schon Grund genug, diesen Pfad zu erwandern, erwarten einen auch noch Kolibris und Paradiesvögel.

Schiffer stellen sich vor: Sönke Jessen

Etappe: 4

Die ersten Berührungspunkte zum Segeln gab es während eines Zeltlagers an der Schlei – wenn ich mich recht entsinne so 1979. Als ich dann endlich Führerschein hatte, ergab sich über den Kunstlehrer, der seiner Zeiten Vorsitzender des Geltinger Yacht Clubs war, die Möglichkeit Sportbootführerschein und den A-Schein zu machen. Richtig zum Segeln gekommen bin ich erst im ASV – seit Dezember 1992 als Mitglied.

Folgende größere Reise habe ich gesegelt (soweit nicht anderes angegeben auf dem Peter von Danzig):

  •  1994 Ellide: Göteburg – Westschwedische Schären – Kattegatt – Kopenhagen – Kiel
    Milonga: Liverpool – Dublin – Scilly Isles – Cowes – Brighton – Kiel
  •  1995 Erste und zweite Etappe Grönlandreise (Kiel – Thorshavn (Farör-Inseln) – Reykjavik (Island) – Nuuk (Grönland) – Reykjavik (Island)). Diese Reise wurde mit dem Tanja-Pokal der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ ausgezeichnet.
  •  1996 Im Rahmen des Hongkong Challenge Race: St. Lucia – Panama City. 1. Platz nach gerechneter Zeit, trotz Baumbruchs ein Tag vor Zieldurchgang.
  •  1998 Stockholm – Haparanda – Luleå – Mariahamm (Alands) – Stockholm (Ausbildungsreise zum Wachführer)
  •  1999 Ellide: Kiel – Greifswald – Strahlsund – Lohme – Svaneke – Christiansø – Ystad – Kopenhagen
  •  2002 Lissabon –Funchal (Madeira)  Gran Canaria (Wachführerreise)
  •  2003 Puerto Rico – Newport R. I. (Bestmannreise)
  •  2004 Ellide: Skagen – Marstrand – Lysekil – Smögen – Hamburg Sund – Læsø – Bønnerup – Grenå als Schiffer
  •  2005 Kiel – Skagen – Lillesand – Mandal – Flekkefjord – Egernsund – Tanager – Stavanger – Lysefjorden – Hardangerfjord – Bergen (Norwegen) (Bestmann)

Seit 2010 Schiffer auf dem Peter von Danzig.

November 2012: Erste eigene Langreise als Schiffer auf dem Peter. Das ist Herausforderung genug.

Was mache ich sonst so:
Nicht nur beim Segeln, sondern auch im Beruf betreibe ich Steuerberatung. Im ASV bin ich der „Mann der Zahlen“.

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Mit Sönkes Vorstellung beginnen wir heute unsere Serie „Schiffer stellen sich vor“ hier auf dem Flucht-Blog. Alle Schiffer sind bereits schriftlich oder mündlich gebeten worden, einen ähnlichen Vorstellungstext zu verfassen und nach Möglichkeit ein Foto beizulegen. Wer solche Informationen über sich nicht im Internet preisgeben möchte, der kann selbstverständlich auf eine Vorstellung verzichten. Eine Auflistung der gefahrenen Reisen wie in diesem Fall ist nicht zwingend notwendig. Fragen und Anmerkungen wie immer an Michael oder mich. Danke!
Stefan

55 tolle Sachen möcht’ ich in der Karibik machen! Folge 32/55: Reiten in der Karibik

Heute hat Karin etwas Schönes für uns geschrieben:

Viele werden jetzt vermutlich belustigt lächeln…
Aber ich reite durchaus gerne und hätte nichts dagegen, das auch mal in der Karibik auszuprobieren! Man stelle es sich wie folgt vor:
Menschenleere Strände, kitschiger Sonnenuntergang, weißer Sand, Wind im Haar, ein flotter Galopp durch seichtes Wasser, ohne Sattel mit den Pferden schwimmen, das Gefühl von Freiheit.
Okay, ich höre schon auf.
Der erste Eindruck vieler Werbefilme ist leider auch alles andere als einladend. Da trotten gelangweilte, zottige Pferde mit dümmlich grölenden Touristen den Strand entlang. Gerne liest man auch Sätze wie „Everyone can do it!“ oder „No experience required!“

Diese Anbieter meine ich natürlich nicht, wenn ich mir vorstelle, mal einen Abend – wenn der nicht reitende Teil der Crew zum wiederholten Male beim rumhaltigen Sundowner sitzt (…) – nach langen Tagen auf dem Wasser mal wieder am Strand auszureiten (was auch ehrlich gesagt in Kiel momentan gerade nicht zu meinen regelmäßigsten Aktivitäten zählt…).
Vielmehr denke ich da an einige Gestüte und Höfe, die sicher einen guten Ruf zu verlieren haben und sich dementsprechend von solchen Angeboten distanzieren.
Die Dominikanische Republik scheint hierfür die am einfachsten erreichbaren Angebote zu besitzen, von denen ich hier nun zwei sehr gut klingende kurz vorstellen möchte:

Eden Ranch

Dieser Hof liegt in Puerto Plata an der dominikanischen Nordküste und wirbt auf seiner Seite damit, auf einem „Berg mit großartigem Wetter“ gelegen zu sein. Angeboten werden u.a. mehrstündige oder auch Ganztages-Ausritte in noch recht wilden Eukalyptuswäldern im Hinterland der Insel. Was mir beim Lesen der Homepage besonders gefallen hat, ist der als privat und familiär beschriebene Charakter des kleinen Hofes, auf dem es weniger als 20 Pferde gibt. Und immer wieder ein Zeichen für mehr als nur Touristen-durch-die-Gegend-Schaukelei: Das zu beachtende Maximalgewicht von 90 kg…
http://www.reiten-weltweit.de/daten/standard.php?obj_id=dr01609

Gabi’s Ranch
Ebenfalls an der Nordostküste der Dominikanischen Republik gelegen, bietet Gabi – eine ausgewanderte Deutsche – Ausritte auf ihren 27 (meine Lieblingszahl…) gut ausgebildeten Criollos (eine in Südamerika und der Karibik verbreitete Pferderasse: http://www.criollo-crzvd.de/) an, entweder zum Strand oder in die Berge. Besonderes Highlight ist ein zweitägiger Strandritt entlang an noch sehr ursprünglichen Küstenabschnitten. Und das Baden mit den Pferden kommt natürlich auch nicht zu kurz!
http://gabis-ranch.com/

Also, wer ist noch auf den Etappen 12 und 13 dabei und kommt mit?

Vintage-Video: Der ASV segelt um die Welt – anno 1997

Im Jahr 1997 nahm der ASV i.K. mit dem damals gerade fünf Jahre alten „neuen“ Peter von Danzig am Hong Kong Challenge Round the World Race teil.

Camcorder sind natürlich nicht erst seit dem Anbruch des digitalen Zeitalters an Bord, und zum Teil schaffen die Filme von damals den Sprung ins Internet – wie zum Beispiel dieser gut 14-minütige Clip, der während der Atlantiküberquerung von Kapstadt (Südafrika) nach Salvaor de Bahia (Brasilien) entstand:

Man muss nicht Sherlock Holmes sein um die musikalische Untermalung anhand ihrer Texte als „made by ASV“ zu identifizieren…

55 tolle Sachen möcht’ ich in der Karibik machen! Folge 31/55: Mal über zwei Wochen kein Land sehen!

Heute von Maike:

Was ich nicht alles in der Karibik machen will, schnorcheln, schwimmen, wandern, campen, Rum trinken…und die Seele baumeln lassen. Aber wenn ich so an die Reise denke, die in nicht einmal drei Monaten beginnt, freue ich mich vor allem und am meisten auf die lange Fahrt über den großen Teich! In der dänischen Südsee, im Mittelmeer, oder auf dem Pazifik vor Australien hab ich immer am Ende des Tages Land gesehen. Nach spätestens fünf Tagen gab es wieder Kneipen, Handymasten, Supermärkte. Was uns im November auf der ARC-Etappe erwartet, wird ganz anders. Um die zweieinhalb Wochen werden wir auf Hoher See verbringen, mit nichts als Wasser um uns herum. Süßwasser gibt es nur zum Kochen, für die morgendliche Katzenwäsche muss die Pütz mit Meerwasser herhalten. Gesegelt und geschlafen wird im Wachwechsel und so wird man wohl nie die gesamte Crew zur gleichen Zeit zu Gesicht kriegen.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein wird, erst nach so langer Zeit das Ziel der Reise als schwarzen Fleck am Horizont zu erkennen. Und dann an Land zu springen, wo alles schwankt, weil auf einmal der Seegang aufhört. Und für ein paar Tage den Wachwechselrhythmus zu unterbrechen und mal wieder mit der gesamten Crew einen Sun-Downer zu trinken. Und die ganze schmutzige Wäsche in die Waschtrommel zu hauen. Aber am allermeisten werde ich einen ganz besonderen Moment genießen. Ich werde mir einen Drink mixen, mit Eis, Rum und Limette, mein Handtuch über die Schulter werfen, mein Shampoo einpacken und dann: Dann werde ich die beste Dusche meines Lebens nehmen. Sei es nach stundenlangem Anstehen in einem völlig überfüllten Hafen in St.Lucia unter kaltem Wasser. Völlig egal! Es wird Süßwasser sein und ich werde erst aufhören, wenn ich nicht mehr stehen kann!

55 tolle Sachen möcht’ ich in der Karibik machen! Folge 30/55: In der Titou Gorge zum Wasserfall schwimmen

Titou was? „Ti Tou“, das ist kreolisch und heißt so viel wie „kleiner Schlund“. Gorge ist das englische Wort für „Schlucht“. So viel schon mal zur wörtlichen Übersetzung.

Aber was macht diese Schlucht des kleinen Schlundes, die auf der Insel Dominica unweit des Boiling Lake und der Trafalgar Falls etwas versteckt am Rande des Morne Trois Pitons Nationnalparks (UNESCO Weltkulturerbe seit 1997!) im Dschungel liegt, nun so attraktiv? Die Überschrift lässt es schon vermuten: Man kann hinein schwimmen und so den Wasserfall erreichen, der sich am Ende der Schlucht befindet.

Da auch Dominica vulkanischen Ursprungs ist, weisen die vom Dschungel überwucherten Gesteinsschichten verschiedene Härtegrade auf und manche sind so weich, dass das Regenwasser auf seinem Weg aus den Bergen in den atlantischen Ozean metertiefe Schluchten hineinfressen konnte. Die Kraft des Wassers wurde auf Dominica übrigens schon früh erkannt: Seit den 1950er Jahren wird hier Strom aus Wasserkraft gewonnen, aktuell liegt ihr Anteil an der Gesamtmenge der erzeugten Energie bei rund 50%. Auch sonst ist Dominica Vorreiter in Sachen regenerative Energie: Die Geothermie, also Energiegewinnung aus Erdwärme, ist aktuell „schwer im Kommen“. Dazu vielleicht später mal mehr.

Aber zurück zu unserer Schlucht: An ihrem Anfang befindet sich nun ein kleiner Pool – hier kann man die Wanderstiefel gegen die Badeshorts tauschen, ins angenehm kühle Wasser steigen und mit der Erkundung beginnen. Gegen die Strömung, die abhängig von der gefallenen Regenmenge mal stärker und mal schwächer ist, benötigt ein geübter Schwimmer lediglich fünf Minuten bis zum Wasserfall am Ende. Unterwegs laden aber kleine Ausbuchtungen dazu ein, zu pausieren und das Spiel der Sonnenstrahlen, die durch den schmalen Spalt mehrere Meter über einem auf die Wasseroberfläche fallen, zu genießen.
Nur am Rande: Die besondere Atmosphäre der Schlucht hat offenbar auch die Filmemacher aus Hollywood dazu bewogen, hier einige Szenen aus dem Film „Fluch der Karibik 2“ zu drehen (zu diesem Thema hat Lutz bereits etwas geschrieben)!
Kommt man am Ende der Schlucht am Wasserfall an, so kann man hier, ebenfalls abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit und der Menge des hinabstürzenden Wassers, auch schon mal direkt unter den Wasserfall schwimmen oder an seiner Seite empor klettern um sich dann  wieder ins Wasser hinab fallen zu lassen.

Einschlägige Webseiten empfehlen den Besuch der Titou Gorge im Anschluss an eine Wanderung zum Boiling Lake als angenehme Erfrischung. Da der Ort aber kein wirklicher Geheimtipp mehr ist, sondern täglich von zahlreichen (Kreuzfahrt-)Touristen aufgesucht wird, sollte man entweder vor 10 oder nach 16 Uhr dort sein, um die Schlucht in Ruhe genießen zu können.

In einem unserer letzten Blog-Einträge wurde von Andrea bereits der Waitukubuli Trail ausführlich thematisiert, der auf seiner Route 3B (alternativ zu Route 3) auch an der Titou Gorge vorbei führt. Wenn man nicht auf dem Trail unterwegs ist, sondern direkt zur Schlucht kommen möchte, geht das von Dominicas Hauptstadt Roseau über das Dorf Laudat – je nach Quelle wird hier aber teilweise empfohlen, einen einheimischen Führer zu engagieren, da der Weg nicht ganz einfach zu finden sei. Findige Outdoor-Spezis oder Smartphonebesitzer können aber auch die GPS-Koordinaten der Schlucht verwenden und den Weg selbst suchen:

N 15.328424°
W 61.321338°
(ohne Gewähr…)

Also: Ich möchte auf dem Weg über den Waitukubuli Trail einen Abstecher zur Titou Gorge machen und zum Wasserfall schwimmen!

Bilder: tlkativ / Chrissie64 / Damifer

Zweiter Platz beim Welcome Race

Wie ihr sicher mitbekommen habt, ist derzeit Kieler Woche. Das zu diesem Anlass stattfindende Welcome Race nach Eckernförde und zurück ist fast schon ein Pflichttermin für den Peter. Bei der gestrigen Rückregatta herrschten Bedingungen, bei der wir mit diesem Schiff sogar heutzutage noch eine Chance haben vorne mitzufahren. Bei Windstärken um die 30 Knoten und achterlichem Wind haben wir das getan, was man in dieser Situation bei einer Regatta tun muss. Spi hoch und los! Wärend um uns herum reihenweise Sonnenschüsse gezeigt und zahlreiche Spinnaker halbiert wurden, behielten Schiffer und Crew die Nerven. Dies wurde promt mit einem zweiten Platz belohnt. Wir können nur hoffen, dass uns bei der Heineken Regatta und dem Grenada Sailing Festival ähnliche Bedingungen erwarten.