Aktuelles
Neue Reiseplanung für die nächste große Reise
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- Veröffentlicht am Montag, 04. Mai 2026 19:18
Die Aktivitas hat mit den Planungen für die nächste große Reise begonnen. Unser Ziel: Brasilien!
Auch ein passender Name für das Projekt durfte nicht fehlen. Dieser lautet "Petersilien". Natürlich liegt dieser augenzwinkernde Titel nahe, schließlich trägt unser Boot den Namen Peter, und die Reise führt uns bis nach Brasilien. Was zunächst nur als scherzhaftes Wortspiel begann, hat sich inzwischen fest etabliert. Nicht zuletzt, weil es so leicht von den Lippen geht. So verbindet der Name auf charmante Weise das Vertraute mit dem Fernen und macht schon jetzt Lust auf das, was vor uns liegt.
Ab voraussichtlich 2027 heißt es wieder: Segel setzen, den Atlantik queren und ein neues Kapitel unserer
Vereinsgeschichte aufschlagen. Bis dahin liegt natürlich noch einiges an Vorbereitung vor uns. Von der Routenplanung über die Crewzusammenstellung bis hin zur Logistik. Doch schon jetzt ist die Vorfreude riesig. Eine solche Reise bedeutet schließlich weit mehr als nur Seemeilen und Segelmanöver. Sie steht für Gemeinschaft, Abenteuerlust, Teamgeist und unvergessliche Erlebnisse, die man ein Leben lang mitnimmt.
Vor einigen Monaten wurde intensiv über die genaue Reiseroute beraten. Nach Abwägung verschiedener Varianten fiel die Entscheidung auf eine Strecke, die über den Zentralatlantik nach Brasilien geht, einen möglichen. Abstecher in die Karibik macht und über Bermuda wieder zurück nach Europa gehen soll.
Mittlerweile geht die Reiseplanung in die weiteren Planungsfelder ein: Wer kann eine Etappe als Schiffer*in oder Wachführer*in begleiten? Welche Technikbeiträge brauchen wir? Wer hat Interesse an welcher Etappe? Und, und, und...
Wir freuen uns auf alle, die Lust haben, dieses Abenteuer mitzugestalten und gemeinsam mit uns Kurs auf Brasilien zu nehmen.
ASV Kiel wählt renommierten Yacht-Designer für ihr Neubauprojekt – Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft
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- Veröffentlicht am Dienstag, 16. Dezember 2025 14:33
Der Akademische Segel-Verein in Kiel (ASV i.K.) geht einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft: Nachdem der Verein im Sommer bekannt gegeben hat, dass ein neues Schiff den jetzigen „Peter von Danzig“ ablösen soll, steht nun fest, wer die neue Yacht gestalten wird: Der ASV hat sich für die erfahrenen und international anerkannten Schiffsdesigner von Judel/Vrolijk für die Entwicklung des neuen, 17 m langen Vereinsflaggschiffs entschieden.
Mit der Entscheidung für Judel/Vrolijk gewinnt das Projekt „Neubau des ASV-Schiffes“ weiter an Fahrt. Die Designer bringen umfangreiche Expertise im modernen Yachtbau mit und teilen die Vision des Vereins, ein sicheres, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Schiff zu konstruieren.
Judel/Vrolijk arbeitet bereits eng mit der vereinsinternen Projektgruppe zusammen. In der ersten Entwurfsphase wurden die grundlegende Rumpfform, ein nachhaltiges Energiekonzept sowie die bestmögliche Balance zwischen Sicherheit, Effizienz und den seglerischen Anforderungen des Vereins diskutiert. Besonderer Wert wird auf eine moderne, robuste und langlebige Bauweise gelegt, die langen Ozeanpassagen und den herausfordernden Bedingungen der Weltmeere gewachsen ist.
Auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse wird in den nächsten Monaten das endgültige Design erarbeitet. Die kommenden Monate werden geprägt sein von detaillierter Planung, ersten Visualisierungen und konstruktiven Diskussionen über das endgültige Design. Mit dem finalen Entwurf wird der Verein unter der Maxime „Impossibile Solum - Das Unmögliche möglich machen“ einen Spendenmarathon einläuten, um die erforderliche Summe für die Finanzierung des Schiffes zusammenzutragen.
Der Neubau ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur maritimen Tradition und Ausbildung in Kiel, sondern auch ein Signal an die nächste Generation Studierender: Die See bleibt ein Ort des Lernens, des Wachstums und der internationalen Begegnung. Der ASV möchte weiterhin ein Botschafter für die maritime Vielfalt der Landeshauptstadt Kiel und ein attraktiver Anlaufpunkt für Studierende und junge Menschen sein. Ganz nach unserem Motto “Studieren in Kiel - Segeln weltweit” können Studierende mit dem neuen Schiff auch in der Zukunft über die Ostsee, den Atlantik und in die Karibik segeln.
Wer das Projekt unterstützen oder sich weiter informieren möchte, kann jederzeit per E-Mail Kontakt zum Verein aufnehmen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Über den ASV in Kiel:
Seit über 115 Jahren bietet der Akademische Segel-Verein in Kiel e.V. Studierenden die Möglichkeit, seglerische Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln, Verantwortung zu übernehmen und die Welt zu entdecken. Mit mehr als 200.000 Seemeilen allein auf dem aktuellen „Peter von Danzig“ hat der ASV generationsübergreifend Abenteuer, Ausbildung und Tradition miteinander verbunden und will diesen Kurs nun mit einem neuen Schiff fortsetzen. Aktuell planen die Studierenden mit dem jetzigen Peter Reisen nach Island und Brasilien.
„Impossibile Solum“ – Der ASV in Kiel will neue Wege für die Zukunft gehen!
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- Veröffentlicht am Sonntag, 03. August 2025 22:45
„Impossibile Solum“ – für viele ältere Kielerinnen und Kieler ist dieses Motto des Akademischen Segel-Vereins in Kiel (ASV i.K.) ein Begriff. Frei übersetzt bedeutet es: „Das Unmögliche möglich machen“. Und genau nach diesem Leitsatz handelt der ASV seit über 115 Jahren. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Studierenden der Kieler Hochschulen die Möglichkeit zu bieten, die Weltmeere zu erkunden und dabei Erfahrungen zu sammeln, die weit über das
hinausgehen, was viele heute in ihrem normalen Alltag erleben können.
Der ASV fördert Werte wie Eigenständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und das Engagement füreinander. Studierende lernen, Verantwortung zu übernehmen und mit der Natur in Einklang zu leben, während sie fremde Länder und Kulturen kennenlernen. Diese einzigartigen Erlebnisse prägen junge Menschen und tragen dazu bei, dass sie ihre Zukunft selbstbewusst und verantwortungsbewusst gestalten.
Bereits zweimal hat der ASV mit seinem legendären Flaggschiff die Welt umrundet und unzählige Male den Atlantik überquert. Der „Peter von Danzig“ – das zweite Schiff des Vereins unter diesem Namen – befährt seit mehr als 33 Jahren die Weltmeere und hat dabei über 200.000 Seemeilen zurückgelegt. Doch auch der „Peter von Danzig“ ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr dem neuesten Stand der Technik. Um weiterhin die Sicherheit und die hohen Standards auf den Weltmeeren zu gewährleisten, benötigt das Schiff umfangreiche Investitionen.
Der ASV hat sich entschieden, die Zukunft der Studierenden und der maritimen Tradition an der Kiellinie zu sichern. Der Verein plant, ein neues oder ein neueres gebrauchtes Schiff anzuschaffen, um auch in den kommenden Jahren ein modernes und attraktives Aushängeschild für den Verein zu haben und die Stadt Kiel zu repräsentieren. Die Suche nach modernen Alternativen hat bereits begonnen, und trotz der vielen Hürden, die noch zu überwinden sind, bleibt der ASV seinem Motto treu: „Impossibile Solum – Das Unmögliche möglich machen!“
Die Entscheidung, ein neues Schiff anzuschaffen, ist nicht nur ein Beitrag zur Sicherung der maritimen Tradition. Sie trägt außerdem dazu bei, die Landeshauptstadt Kiel und die Christian-Albrechts Universität weiterhin als ein attraktives Ziel für junge Talente zu positionieren. Der ASV freut sich über die Unterstützung vieler Helfer, um gemeinsam dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.
Mit Entschlossenheit, Optimismus und einem klaren Ziel vor Augen wird der ASV auch in Zukunft jungen Menschen die Möglichkeit geben, zu wachsen, zu lernen und unvergessliche Erlebnisse zu sammeln – auf den Weltmeeren und darüber hinaus. Denn bei uns wird das Unmögliche immer wieder möglich gemacht!
Wer uns bei diesem Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an uns wenden.
VAT 2025 in Greifswald
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Juni 2025 20:57
Auch in diesem Jahr waren wir beim Verbands-Aktiven-Treffen (VAT) wieder mit dabei. Die Reise führte uns dieses Mal nach Greifswald. Und weil das ja ebenfalls an der Ostsee liegt, dachten wir uns: Warum düsen wir da nicht einfach mit dem PvD hin! Naja, „düsen“ ist vielleicht etwas zu optimistisch, ein kleines Motorproblemchen verzögerte unser Ablegen am Donnerstagabend um etwa eine Stunde. Doch dann ging es los, und nach einem kurzen, aber schönen Törn erreichten wir am Freitagabend Greifswald. Am Steg wurden wir bereits herzlich von vielen Aktiven anderer ASVs begrüßt. Die Wiedersehensfreude war groß, die Stimmung sofort vertraut, fast wie bei einem Familientreffen.Zum Glück wurde für uns noch etwas zu essen warmgehalten, sodass wir nicht nur mit offenen Armen, sondern auch mit vollen Bäuchen ins VAT starten konnten.
Am Samstag stand eine Geschwaderfahrt auf dem Programm. Die Crews wurden bunt durchgemischt: Einige von uns segelten auf Booten der Rostocker und Greifswalder mit, während auf dem PvD Gäste aus anderen Vereinen an Bord waren. Eine tolle Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, über Vereinsleben, Boote und Seemannschaft ins Gespräch zu kommen und gemeinsam die Boddenlandschaft rund um Greifswald zu genießen.Neben dem reinen Segelvergnügen gab es auch kreative Aufgaben: Eine Seemannsgarn-Geschichte musste erfunden, fantasievolle Objekte in die Regattaroute eingezeichnet und verschiedene Fotochallenges gemeistert werden.
Zurück im Hafen wartete schon das Sommerfest des Greifswalder ASV. Einige von uns nutzten die Gelegenheit für einen Sprung in die Ostsee, bevor gemeinsam gegrillt, gefeiert und geschnackt wurde. Bei kühlen Getränken und guter Musik kamen viele Gespräche zustande, unter anderem auch mit einem altbekannten Gesicht aus dem Kieler ASV, der vor ein paar Jahren nach Greifswald gezogen ist: Jeannot!Der PvD war über den Tag hinweg ein echter Publikumsmagnet. Viele Gäste kamen an Bord, ließen sich das Boot zeigen, stellten Fragen und waren sichtlich beeindruckt. Besonders schön war zu sehen, wie der PvD Gespräche und Begegnungen ganz von selbst ins Rollen brachte.
Wie so oft verging das Wochenende viel zu schnell. Da für Sonntag kaum Wind angesagt war und wir am Montagnachmittag wieder in Kiel sein wollten, brachen wir am Sonntag bereits vor dem Frühstück auf. Nina, die als Lübeckerin mitgesegelt war, verabschiedete sich in Greifswald und fuhr mit dem Zug weiter zur Familie. Ihr Schlafplatz, und noch eine zweiter der vorher frei war, wurden spontan mit zwei neu kennengelernten Aktiven belegt: Franzi aus Greifswald und Hannah aus Hannover. Beide wollten die Gelegenheit nutzen mitzusegeln. Auch auf der Rückfahrt wurde also viel geschnackt, gelacht und gemeinsam gesegelt.
Am Ende bleibt ein rundum gelungenes Wochenende voller Begegnungen, schöner Momente auf dem Wasser und dem guten Gefühl, Teil einer lebendigen, überregionalen Gemeinschaft zu sein. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste VAT!
Sommerleben im Verein
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- Veröffentlicht am Samstag, 07. Juni 2025 17:52
Woran erkennt man, dass im Verein gerade richtig viel los ist? Ganz einfach: Wenn es auf der Website plötzlich etwas ruhiger wird. Nicht, weil nichts passiert, sondern weil wir die Tastatur gegen Schot und Pinne getauscht haben. Der Sommer ist in Kiel angekommen, und mit ihm die schönste Zeit des Vereinsjahres.
Die Boote sind im Wasser, die Abende lang und der ASV voller Leben. Es wird regelmäßig gesegelt, spontan oder geplant am Wochenende. Die Törns führen uns in die Förde oder weiter hinaus, je nachdem, wie der Wind steht und die Laune ist. Das Feierabendsegeln erfreut sich großer Beliebtheit, oft sind die Boote voll besetzt. Dabei geht es nicht nur ums Segeln selbst, sondern auch ums Runterkommen, den Tag gemeinsam ausklingen lassen, schnacken, lachen und das gute Wetter genießen.
Auch die Arbeitsdienste laufen richtig rund. Viele helfen mit, ob beim Basteln an den Booten, beim Hoffegen oder wo sonst noch helfende Hände benötigt werden. Es ist schön zu sehen, wie engagiert viele Leute zurzeit dabei sind und wie viel dabei ganz nebenbei an Gemeinschaft entsteht. Man trifft sich, kommt ins Gespräch und bleibt oft noch lange nach dem offiziellen Teil auf dem Vereinsgelände sitzen.
Ein Boot fehlt zurzeit allerdings noch im Hafenbild: Die Ellide wird aktuell am Steg vermisst. Zu Beginn der Saison musste sie ihren Mast der Ostsee überlassen. Aber wir sind guter Dinge, dass sie bald wieder segelbereit ist und gemeinsam mit uns den Sommer genießen kann.
Dass hier gerade wenig Neues erscheint, liegt also nicht daran, dass nichts passiert, sondern ganz im Gegenteil: Es passiert gerade richtig viel. Und das ist doch eigentlich das beste Zeichen.














