{"id":2699,"date":"2023-04-04T08:35:10","date_gmt":"2023-04-04T06:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/?p=2699"},"modified":"2023-04-11T11:08:56","modified_gmt":"2023-04-11T09:08:56","slug":"hogsty-reef","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/2023\/04\/hogsty-reef\/","title":{"rendered":"Hogsty Reef"},"content":{"rendered":"<div class=\"postie-post\">Eine der h\u00e4ufigeren Fragen, die man gestellt bekommt, wenn man von seinen Pl\u00e4nen \u00fcber den Atlantik zu segeln erz\u00e4hlt, ist, was man denn nachts machen w\u00fcrde? Ankern? Auf unserer Atlantik\u00fcberquerung im November haben wir da zur Gen\u00fcge dr\u00fcber diskutiert gehabt. Wie viel Kette m\u00fcsste man mitnehmen? Und wie gro\u00df m\u00fcssten die Kettenglieder sein, dass sie den Peter halten aber trotzdem noch leicht genug w\u00e4ren, um es an Bord zu transportieren? Und zu guter Letzt, wie gro\u00df w\u00e4re der Schwojkreis? Beim Blick in die Seekarte wird einem bewusst, dass Ankern mitten auf dem Atlantik unm\u00f6glich ist, denn die mindestens notwendige dreifache Kettenl\u00e4nge (bei 5 km Wassertiefe, also 15 km Kette) w\u00fcrden wir auf dem Schiff niemals transportiert bekommen&#8230; Aber nun haltet euch fest! Wir haben das Unm\u00f6gliche m\u00f6glich gemacht und haben heute Mitten auf dem Atlantik geankert! Und damit sind wir sogar fast an unsere Kapazit\u00e4ten gekommen, denn wir haben unsere lange Ankerkette komplett verwenden m\u00fcssen! Hogsty Reef ist eins der insgesamt 3 Atolle die im Atlantik zu finden sind. Dabei ist es um Hogsty Reef 1 bis 1,5 km tief (Atlantik eben), zur Ankerbucht hin steigt es allerdings sehr steil an. Der Tiefenmesser wusste wahrscheinlich auch nicht mehr wo oben und unten ist. So steil geht es dort hoch. Und da waren wir nu, mitten im Atlantik, klar zum Ankern. Nachdem der Anker gefallen war und unsere Privattaucherin Frida den Halt des Ankers \u00fcberpr\u00fcft hatte, hat uns die Smutin Heyka mit einem erfrischendem Getr\u00e4nk und einem Couscoussalat belohnt. 15 m Ankerkette zu stecken ist schon echt anstrengend in der Mittagshitze! Die Schlumpfsuppe um uns herum hatte mal wieder eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Farbe und auch der einsame Sandhaufen im Hogsty Reef wollte erkundet werden. Also machten wir kurzen Prozess, zogen unsere Flossen, Schnorchel und Taucherbrillen an und machten uns auf Entdeckungstour. Auf dem Weg zur Insel konnten wir ein paar Fische beobachten, die zwischen den mit Korallen best\u00fcckten Felsen hin und her schwammen. Auf der Insel angekommen kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Ein kleiner Berg aus rosa Sand irgendwo im Nirgendwo, von dem aus man guten Blick \u00fcber das hufeisenf\u00f6rmige Atoll hatte, welches gezeichnet ist durch flache Riffe au\u00dfen und einem t\u00fcrkisfarbenen Kern, der zur Mitte hin dunkler wird. Am \u00dcbergang von Riff zu Strand auf der Innenseite des Atolls fielen uns viele versteinerte Muscheln und Korallen auf, die \u00fcber Jahrtausende sich aufgeschichtenden Kalkablagerungen in sich eingeschlossen haben. In weiter Ferne konnte man noch einige gestrandete Schiffe erkennen, die wohl den perfekten Ankerspot auf der Seekarte \u00fcbersehen hatten&#8230;<br \/>\nNachdem alle das Vergn\u00fcgen hatten eine Runde zu planschen, Fotos zu machen und die Ruhe zu genie\u00dfen, gingen wir wieder Anker auf und sind nun auf dem direkten Weg Richtung Kuba unterwegs.<br \/>\nSvenja<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der h\u00e4ufigeren Fragen, die man gestellt bekommt, wenn man von seinen Pl\u00e4nen \u00fcber den Atlantik zu segeln erz\u00e4hlt, ist, was man denn nachts machen w\u00fcrde? Ankern? Auf unserer Atlantik\u00fcberquerung im November haben wir da zur Gen\u00fcge dr\u00fcber diskutiert gehabt. Wie viel Kette m\u00fcsste man mitnehmen? 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