{"id":2253,"date":"2022-12-15T10:50:00","date_gmt":"2022-12-15T09:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/?p=2253"},"modified":"2022-12-15T13:17:17","modified_gmt":"2022-12-15T12:17:17","slug":"man-kommt-aus-dem-staunen-nicht-mehr-raus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/2022\/12\/man-kommt-aus-dem-staunen-nicht-mehr-raus\/","title":{"rendered":"Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommen die Blogbeitr\u00e4ge etwas sporadischer k\u00f6nnt ihr euch sicher sein, dass wir unglaublichem Freizeitstress ausgesetzt sind. Im positiven Sinne nat\u00fcrlich. Trotzdem geben wir uns nat\u00fcrlich viel M\u00fche hier davon Bericht zu erstatten. Nach der Atlantiketappe erfolgte der Crewwechsel auf Martinique in Le Marin und damit kam auch der Karibikexperte Lutz an Bord. Der zeigte uns, um die neue Etappe geb\u00fchrend einzul\u00e4uten, erstmal wie man einen richtig guten Rum Punsch selbst mischt. Der n\u00e4chste Tag wurde mit franz\u00f6sischen Baguette und Pain au Chocolat begonnen und so gest\u00e4rkt einige Blessuren des Peters, die durch die Atlantik\u00fcberquerung entstanden sind, beseitigt und proviantiert. Das war aber relativ schnell erledigt, sodass wir den Nachmittag noch am Strand verbringen konnten. Nat\u00fcrlich mit Kokosnuss in der Hand.  Am n\u00e4chsten Tag ging es dann endlich los weitere karibische Inseln zu entdecken. Wir fuhren an der Westk\u00fcste von Martinique entlang und aufgrund des eher schwachen Windes wechselten sich Motor und Segel ab. Im Norden wurde ein kurzer Zwischenstopp in Saint Pierre eingelegt um ein Paar Dinge, die leider einer kleinen Vergesslichkeit zum Opfer gefallen waren, nachzuholen. So wurde noch fix ausklariert und Bier geholt (Wer denkt bei dem vielen guten Rum schon daran Bier zu kaufen?). Dann ging es schon wieder los und wir konnten im Sonnenuntergang den Mont Pel\u00e9e (h\u00f6chster Punkt und Vulkan von Martinique) bestaunen und wir freuten uns schon darauf auch diesen Berg zu bezwingen. Aber erstmal ging es nach Dominica, das man zu diesem Zeitpunkt auch schon sehen konnte. Nachdem wir die Nordspitze von Martinique passiert hatten, setzte eine stabile Brise ein und dann ging es eigentlich ganz schnell, sodass wir um 22 Uhr an einer Mooring vor Roseau festmachten. Am n\u00e4chsten Tag wollten wir nat\u00fcrlich etwas unternehmen und \u00fcberlegten schon wie der Transport zu bewerkstelligen sei. Ganz karibisch wurde uns vom Besitzer der Mooring aber gesagt: &#8222;Don&#8217;t worry, man. I know a guy.&#8220; Nicht schlecht wenn das alles so einfach geht. So bekamen wir ganz schnell ein Taxi, das uns nach Scotts Head fuhr. Dort wurde das auf Martinique erworbene Schnorchelequipment ausgetestet und danach gab es Rum Punsch in einer Container Bar. Ich glaube mittlerweile sind alle so richtig in der Karibik und im Urlaubsfeeling angekommen. Dazu beigetragen hat auch das von Lutz gekochte, typisch karibische Essen mit viel Wurzelgem\u00fcse, das unglaublich lecker war. Nachdem im allabendlichen Regenschauer getanzt wurde ging es dann auch schon in Bett, denn am n\u00e4chsten Morgen sollte es fr\u00fch raus gehen. Wir wollten zum Boiling Lake wandern. Typisch f\u00fcr diese Crew nat\u00fcrlich eine der schwierigsten Wanderungen der Insel. Angekommen kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Das erste St\u00fcck durch den Regenwald h\u00f6rte man nur Ah&#8217;s und Oh&#8217;s. Pflanzen, die man sonst als Zimmerpflanzen kennt, gab es hier in viel gr\u00f6\u00dfer und sch\u00f6ner. Die erste Pause gab es an einem kleinen Wasserlauf von dem man auch trinken konnte. Danach stieg der Schwierigkeitsgrad der Wanderung deutlich an. Nachdem wir uns erst gewundert hatten, warum die Wanderung als &#8222;difficult&#8220; bezeichnet wurde, wurde das beim Abstieg in das Valley of Desolation deutlich klarer. Es ging steil hinab, zum Teil Flussl\u00e4ufe entlang und bei manchem Schritt musste man aufpassen nicht in das schwefelige Wasser zu treten, das aus den hei\u00dfen Quellen sprudelte. Daf\u00fcr sah man wunderbare vulkanische Landschaft, die fast unwirklich schien. Angekommen am Boiling Lake mussten wir feststellen, dass der See im Moment gar nicht da ist. Anscheinend l\u00e4uft immer Mal wieder das Wasser ab, um zu einem undefinierten Zeitpunkt wieder hervorzusprudeln. Es war trotzdem beeindruckend und wir mampften gl\u00fccklich unsere Brote am Kraterrand. Zur\u00fcck war die Tour nicht einfacher, eher im Gegenteil, deshalb waren wir sehr erfreut, dass man am Ende in einem S\u00fc\u00dfwasserfluss baden konnte. Die Abk\u00fchlung war perfekt und man konnte sogar flussaufw\u00e4rts in eine Schlucht schwimmen an deren Ende ein Wasserfall war. Es war so wundersch\u00f6n, dass ich nur dachte: &#8222;Das glaubt uns kein Mensch!&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frieda<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2250\" height=\"4000\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-2250x4000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2254\" srcset=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-2250x4000.jpg 2250w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-768x1365.jpg 768w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-864x1536.jpg 864w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221213_172755249-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Scotts Head<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2250\" height=\"4000\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-2250x4000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2255\" srcset=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-2250x4000.jpg 2250w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-768x1365.jpg 768w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-864x1536.jpg 864w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_124420743-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Entdecker auf Tour<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2250\" height=\"4000\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-2250x4000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2256\" srcset=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-2250x4000.jpg 2250w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-768x1365.jpg 768w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-864x1536.jpg 864w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_144426478-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Punkt an dem es schwierig wurde<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2250\" height=\"4000\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-2250x4000.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2257\" srcset=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-2250x4000.jpg 2250w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-169x300.jpg 169w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-768x1365.jpg 768w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-864x1536.jpg 864w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/www.asv-kiel.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/PXL_20221214_195522058-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Was f\u00fcr ein Ort!<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommen die Blogbeitr\u00e4ge etwas sporadischer k\u00f6nnt ihr euch sicher sein, dass wir unglaublichem Freizeitstress ausgesetzt sind. 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