{"id":750,"date":"2012-04-27T09:26:02","date_gmt":"2012-04-27T08:26:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=750"},"modified":"2012-05-07T07:37:38","modified_gmt":"2012-05-07T06:37:38","slug":"55-tolle-sachen-mocht-ich-in-der-karibik-machen-folge-2255-abhangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=750","title":{"rendered":"55 tolle Sachen m\u00f6cht&#8216; ich in der Karibik machen! Folge 22\/55: &#8222;Abh\u00e4ngen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Heute informiert uns <strong>Eike<\/strong> \u00fcber interessante Schlafm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p>Reisegep\u00e4ck betreffende \u00dcberlegungen beinhalten auch die Suche nach einer geeigneten Schlafst\u00e4tte. Ein paar Klicks und man findet diverse H\u00e4ngemattenvariationen wie zum Beispiel Netz- und Tuchh\u00e4ngematten, XXL Ausf\u00fchrungen oder Babymodelle, Wetterfeste Reise H\u00e4ngematten sowie mobile Automatik- Klapp- H\u00e4ngematten.<\/p>\n<p>Preislich, farblich und materialtechnisch sind dem beliebten Liegem\u00f6belst\u00fcck heute keine Grenzen mehr gesetzt. Aber wo kommt es her?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/1173266_41404043.jpg\" rel=\"lightbox-album\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-752\" title=\"1173266_41404043\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/1173266_41404043-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"287\" \/><\/a>Urspr\u00fcnglich wurde die H\u00e4ngematte in Mittel- und S\u00fcdamerika sowie in der Karibik als bequeme Schlafst\u00e4tte mit Schutz vor Schlangen und Dreck genutzt. Wann und wo genau die erste H\u00e4ngematte aufgehangen wurde und welchem Modell sie am ehesten entsprach ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass vor etwa 1000 Jahren die Inkas (Ureinwohner Perus mit ihrer Hauptstadt Machu Pichu) die die erste H\u00e4ngematte herstellten. Doch ob dieses Volk wirklich als erstes diesen Bettersatz entwickelte oder nur die bereits bekannte Technik der H\u00e4ngematten-Herstellung verfeinerte, bleibt unbekannt.<\/p>\n<p>Einen Hinweis darauf, wann die Europ\u00e4er in die Versuchung dieser Bequemlichkeit kamen, bietet ein Bordbucheintrag von Christopher Columbus vom 17.10.1492, der besagt: \u201eBetten und Decken, auf denen jene Leute schliefen, sind eine Art Wollnetze\u201c. Die urspr\u00fcnglich von dem haitianischen Volk der Ta\u00ednos stammenden Bezeichnungen <em>Ham\u00e1ka, Hamaco<\/em> oder <em>Hamach<\/em> erscheinen in der deutschen Sprache erstmals um 1529. Die komplizierte Aussprache und der Hang zu plausiblen W\u00f6rtern trug zu der Weiterentwicklung in das heute allgemein bekannte Wort \u201eH\u00e4ngematte\u201c bei.<\/p>\n<p>Die Ta\u00ednos nutzten die H\u00e4ngematte nicht nur zum Schlafen und Ausruhen, sondern auch als Fischernetz. Viele Indianerst\u00e4mme betteten auch ihre Toten in H\u00e4ngematten. Der spanische Seefahrer war schnell von dem praktischen Nutzen der gewebten H\u00e4ngematten \u00fcberzeugt. Schnell f\u00fchrte er die schaukelnden T\u00fccher bei den Matrosen auf seinen Schiffen ein. Diese konnten bei starkem Seegang ab jetzt nicht mehr so schnell aus ihren Betten geworfen werden.<\/p>\n<p>Laut der Marinekunde von Foss aus dem Jahre 1901 nutzten die Kriegsschiffsmatrosen die 2x1m gro\u00dfen h\u00e4ngenden Betten aus Segeltuch zur Nachtruhe. Das lichtundurchl\u00e4ssige Material bew\u00e4hrt sich allerdings weniger gut. Die H\u00e4ngematten der Seeleute sollen nicht selten verschwitzt gewesen sein ;).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/1271300_75886132.jpg\" rel=\"lightbox-album\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft  wp-image-751\" title=\"1271300_75886132\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/1271300_75886132.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"161\" \/><\/a>Neben der Luftdurchl\u00e4ssigkeit sollte das Material auch weich, elastisch und rei\u00dffest sein. Anbieter meinen, es sei optimal wenn die H\u00e4ngematte nicht nur strapazierf\u00e4hig, sondern auch noch witterungsbest\u00e4ndig, waschbar, Schmutz abweisend, federleicht und klein faltbar sei.<br \/>\nSeit etwa 60 Jahren werden die Standardh\u00e4ngematten aus Baumwolle hergestellt. Vorher nutzte man Baumrinde oder Sisal. Die Fasern der karibischen Pflanze sind weich und k\u00f6nnen gut f\u00fcr die Produktion von H\u00e4ngematten, H\u00e4ngesesseln und Teppichen genutzt werden.<br \/>\nBesonders anspruchsvolle K\u00e4ufer lassen sich ihre H\u00e4ngematte auch zum Beispiel aus Fallschirmseide herstellen.<\/p>\n<p>Viele Latinos nutzen die H\u00e4ngematte noch heute als Bettersatz. In Europa wurde die H\u00e4ngematte zeitweise in Gef\u00e4ngnisse eingesetzt, weil sie so wenig Platz wegnimmt. Dem f\u00fcr und wieder<\/p>\n<p>Ich freue mich darauf, die international altbew\u00e4hrte und immer trendige h\u00e4ngende Schlafmatte in ihrer Heimatumgebung aufzuh\u00e4ngen und selbst darin abzuh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute informiert uns Eike \u00fcber interessante Schlafm\u00f6glichkeiten: Reisegep\u00e4ck betreffende \u00dcberlegungen beinhalten auch die Suche nach einer geeigneten Schlafst\u00e4tte. 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