{"id":265,"date":"2011-12-07T21:29:14","date_gmt":"2011-12-07T20:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=265"},"modified":"2011-12-08T11:33:33","modified_gmt":"2011-12-08T10:33:33","slug":"karibik-wir-kommen-wieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=265","title":{"rendered":"Karibik, wir kommen wieder!"},"content":{"rendered":"<p><em>Ein Beitrag von Ansgar<\/em><\/p>\n<p>Jede Reise ist anders, jede Reise ist besonders, jede Reise hat ihre eigene Generation von ASVern. Die Karibik hat uns schon immer angezogen. T\u00fcrkisblaues Wasser, wei\u00dfe Str\u00e4nde und immer guter Wind. Was will man mehr?! Dementsprechend waren wir mit dem <em>Peter<\/em> ja schon drei Mal in der Karibik. 1992 f\u00fcr ca. 3 Wochen w\u00e4hrend der Kolumbus-Regatta, 1996 f\u00fcr einen kurzen Aufenthalt als Teil der Weltumseglung und einen ganzen Winter 2002\/2003. Hier ein paar Erinnerungen, Bilder und Videos. Falls meine Beschreibungen unvollst\u00e4ndig oder inkorrekt sein sollten, schreibt das bitte dem Erinnerungsoptimismus zu.<\/p>\n<p>1992 war etwas ganz Besonderes: Die Jungfernreise des neuen <em>Peter von Danzig<\/em>. Im April sind wir in Kiel losgesegelt. Kurz nach dem letzten Schnee ging es dem Sommer entgegen. Ein kurzer Zwischenstopp in S\u00fcdengland um den neuen Achterstagspanner, welchen wir im Jahr zuvor mit der Elli in Falmouth abgeholt hatten, auszutauschen, dann \u00fcber die fr\u00fchlingshaft-rauhe Biskaya nach Spanien und Portugal. Nach einem Zwischenstop in Gibraltar began die Kolumbus-Regatta in Cadiz. Was f\u00fcr ein Anblick. Ich glaube, es waren fast 100 Gro\u00dfsegler und STA Yachten versammelt. Die Parties waren genial und wir gewannen viele neue Freunde. Auf der ersten Etappe zu den Kanaren zerknickten wir an meinem Geburtstag ca. 60 sm westlich von Casablanca einen Spibaum in einer Halse &#8211; nun ja &#8211; das Schiff war neu und da konnte man schon mal vergessen, das Babystag vor der Halse abzubauen. Dumm gelaufen. W\u00e4hrend des Aufenthalts in Teneriffa kann ich mich nur noch daran erinnern, dass Nils einen Abend endlich die Soundanlage des Hafens, die uns 24 Stunden am Tag mit Gute-Laune-Musik beschallte, &#8222;zerlegt&#8220; hatte und dann endlich Ruhe war. Au\u00dferdem war die ASTA-Crew der Bundesmarine immer zum Feiern bei uns an Bord.<br \/>\nOtto war am Steuer, als es dann endlich zum Schlag \u00fcber den gro\u00dfen Teich losging. Ich glaube, wir waren 14 Tage unterwegs. Dabei haben wir viel ueber das Schiff gelernt. Zum Beispiel, dass wir einen Knoten langsamer segelten wenn Nils und ich in den Kojen im Vorschiff schliefen. Jeden Tag zogen wir jemanden in den Mast, um das Spifall auszutauschen. Es war eine tolle \u00dcberfahrt und ich wei\u00df noch wie wir 2 Tage diskutierten, ob wir heute oder morgen halsen sollten. Atlantiksegeln war neu f\u00fcr uns und ist schon etwas anders als Regatten bei der Kieler Woche. Als wir endlich in San Juan ankamen, gingen wir bei den Bremern l\u00e4ngsseits und haben erst mal alle ein warmes Bier aus der Bilge getrunken (obwohl wir direkt vor einem Kiosk mit icecubes und kaltem Bier lagen).<br \/>\nNach einem Tage in Puerto Rico machten wir uns auf, die US und British Virgin Islands zu erkunden. Es folgte eine Woche, in der wir von Bucht zu Bucht segelten, The Baths in den BVI besuchten, ein paar n\u00e4chtliche Regenst\u00fcrme vor Anker mit Hilfe unserer Maschine abwetterten und viele tropische Cocktails ausprobierten.<\/p>\n<p>Hier ein paar Bilder:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"584\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/treywRZ9Tb0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter waren wir dann bei der ARC 2002 am Start. Die Crew war klein (wir waren nur zu neunt) aber v\u00f6llig \u00fcberqualifiziert, mit ein paar Schiffern oder Wachf\u00fchrern in jeder Wache. In Gran Canaria waren wir auf all den typischen ARC Parties, haben viel zusammen mit der KYC Crew von der Kuh gefeiert und ein paar Tage hart gearbeitet den Peter seefertig zu bekommen. Der Sprung \u00fcber den Atlantik war schnell &#8211; dieses Mal haben wir nur 11 Tage gebraucht. Ich glaube, wir hatten nie weniger als 15 Knoten Wind, oft 25 und mehr. Der Uni Kiel Sturm-Spi war unser Arbeitssegel wir hatten herrliches Segeln bei dem wir fast st\u00e4ndig mit weit \u00fcber 10 Knoten 3-5 Meter hohe Wellen heruntergesurft sind. Den ersten Advent haben wir auf See mit Weihnachtsmann-M\u00fctzen und Dosenbier gefeiert und waren dann als eine der ersten Yachten in St. Lucia im Ziel. Wir segelten sp\u00e4t abends \u00fcber die Ziellienie und wurden im Hafen mit Cocktails und Musik empfangen. W\u00e4hrend der folgenden Tage trafen wir immer mehr Yachten in St. Lucia, so dass wir vor unserer Abreise noch zeitgleich mit Kiel die karibische Weihnachtskneipe auf dem <em>PvD<\/em> mit den Crews vom KYC, aus Bremen und vom alten <em>Peter<\/em>,\u00a0 der bei uns l\u00e4ngsseits lag, feiern konnten. Weihnachtsmann- und Engelskost\u00fcme wurden aus Tischdecken, welche wir uns in Restaurants der Umgebung &#8222;geliehen&#8220; hatten, improvisiert und statt einem Schlitten hatten sie ein geborgtes Dinghi mit 100PS Aussenborder, mit dem sie durch den Hafen flitzen und mehr als nur die <em>PvD<\/em> Crew beschenkten.<\/p>\n<p>Video von der Reise:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"584\" height=\"438\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0_ncD9UzxKk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Beitrag von Ansgar Jede Reise ist anders, jede Reise ist besonders, jede Reise hat ihre eigene Generation von ASVern. Die Karibik hat uns schon immer angezogen. T\u00fcrkisblaues Wasser, wei\u00dfe Str\u00e4nde und immer guter Wind. Was will man mehr?! 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