{"id":1839,"date":"2013-04-08T15:10:19","date_gmt":"2013-04-08T13:10:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1839"},"modified":"2013-04-08T15:10:19","modified_gmt":"2013-04-08T13:10:19","slug":"mietautoszenario-in-der-dominikanischen-republik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1839","title":{"rendered":"Mietautoszenario in der Dominikanischen Republik"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die Crew der 13. Etappe am Samstag wohl behalten auf dem Peter eingetroffen ist, stand gestern ein Landtag an. Zwecks verbesserter Mobilit\u00e4t wurden kurzerhand am Flughafen zwei Autos gemietet und um halb elf ging es dann in aller Fr\u00fche los &#8211; in die Berge (soweit der Plan).<\/p>\n<p>Zwischen unserer Marina hier in Boca Chica und besagtem Reiseziel befand sich nun leider die Millionenstadt Santo Domingo. Sehr ung\u00fcnstig!<\/p>\n<p>Theoretisch w\u00e4re alles ganz einfach gewesen: Wir hatten eine Touristenkarte im DIN A4-Format (abgebildet war die komplette Insel) und au\u00dferdem acht Augen im Auto, die Schilder zu identifizieren versuchten.<\/p>\n<p>(An dieser Stelle lasse ich im Bericht aus nervlichen Gr\u00fcnden 60 Minuten aus.)<\/p>\n<p>Irgendwann waren wir dann auf der Autopista und kamen den gr\u00fcnen Bergen immer n\u00e4her. Besonders im Ged\u00e4chtnis geblieben sind uns die Stra\u00dfenst\u00e4nde, die \u00e4u\u00dferst regional gepr\u00e4gt waren. Da wurden also auf einer Strecke von f\u00fcnf Kilometern S\u00fc\u00dfkartoffeln verkauft. Dann auf den n\u00e4chsten Kilometern Erdn\u00fcsse. Danach Holzl\u00f6ffel. Dann ger\u00e4uchertes Fleisch. Dann Kokosn\u00fcsse. Dann Flusenteppiche in schrillen Farben. Dann T\u00f6pfe. Dann selbstgebrannte CDs. Und so weiter&#8230;*<br \/>\nNun aber zum Ziel unserer Reise, den Wasserf\u00e4llen Jimenoa. Im schattigen Regenwald, den es vorher zu durchwandern galt, fanden wir sehr angenehme Temperaturen vor und dann kam auch noch die erfrischende S\u00fc\u00dfwasserk\u00fchle des Wasserfalls hinzu &#8211; perfekt!<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg war dann zun\u00e4chst unkompliziert. Immer der gro\u00dfen Autopista Richtung Santo Domingo folgen. Mit Schrecken beobachteten wir, wie sich die Sonne immer weiter zum Horizont hin bewegte, um sich dann irgendwann ganz hinter die letzten Berge zu verziehen. Nun waren wir also genau in der Situation gelandet, vor der uns Autovermieter, Harbour Master und weitere Einheimische gewarnt hatten: Bei Dunkelheit mit einem Mietauto in der Hauptstadt unterwegs zu sein&#8230; Halleluja.<br \/>\nZun\u00e4chst waren wir noch einigerma\u00dfen zuversichtlich, weil der Plan besagte, einfach der Autopista quer durch die Stadt zu folgen.<\/p>\n<p>Dann kam eine Stra\u00dfensperrung dazwischen.<\/p>\n<p>Was nun folgte, hat &#8211; besonders bei den Fahrern &#8211; zu traumatischen Erlebnissen gef\u00fchrt.<br \/>\nEine schmale Stra\u00dfe unter der Hochbr\u00fccke. Alles voller \u00e4rmlich gekleideter Leute. Mit \u00fcberladenen Stra\u00dfenkarren voller Zuckerrohr, Bananen, Kartoffeln und Kohlk\u00f6pfen. Ein Gro\u00dfteil davon rollt auf der schmalen Stra\u00dfe rum. Alles ist voller Autos. Klappriger Autos ohne Licht. Dem Zustand der Fahrzeuge zur Folge w\u00fcrde es den Fahrern sicher nichts mehr ausmachen, einen nagelneuen Mietwagen zu touchieren. Eigentlich ist es hier zweispurig. Um schneller voran zu kommen, wird aber versucht, auf einer mittleren dritten Spur zu \u00fcberholen. Oft gibt es auch Gegenverkehr von vorne oder von den Seiten. Zum Beispiel in Form eines Motorrads mit drei &#8222;Aufsassen&#8220;. Beim Hochstart.<\/p>\n<p>Komisch eigentlich, dass wir keine Verkehrstote gesehen haben&#8230;<\/p>\n<p>Nun aber genug davon. Jetzt wird gleich endlich wieder gesegelt!<br \/>\nF\u00fcr den heutigen Tag haben wir vorerst einen 50 Meilen-Schlag nach Osten geplant, um noch einen Landtag in Casa de Campo einzulegen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne letzte Gr\u00fc\u00dfe vom westlichsten Punkt unserer Reise.<br \/>\nKarin und der Peter-Crew<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1839 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?attachment_id=1843'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/IMG_23841-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?attachment_id=1844'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/IMG_24271-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?attachment_id=1845'><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/IMG_24331-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>* Gerade f\u00e4llt mir ein: Was macht man, wenn man auf einem Teppich sitzend, mit einem L\u00f6ffel aus einem Topf ger\u00e4uchertes Fleisch mit Kokosn\u00fcssen essen will? 80 Kilometer fahren?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Crew der 13. Etappe am Samstag wohl behalten auf dem Peter eingetroffen ist, stand gestern ein Landtag an. 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