{"id":1691,"date":"2013-03-12T14:45:33","date_gmt":"2013-03-12T13:45:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1691"},"modified":"2013-03-14T22:47:07","modified_gmt":"2013-03-14T21:47:07","slug":"schweigend-geniesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1691","title":{"rendered":"Schweigend genie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>9. M\u00e4rz. Die neue Crew sickert in Simpson Bay ein, wird jeweils mit ein paar Tropfen bord\u00fcblicher Getr\u00e4nke versorgt &#8211; man ist wieder zuhause. Nachdem das gekl\u00e4rt ist, leitet Michi die erste Shoreparty zum Raubzug in die ortsans\u00e4ssigen Superm\u00e4rkte. Statt Skulls and Bones hissen wir die Kreditkarte und der Ladenbesitzer stellt bereitwillig seinen Lieferwagen zum Fortschaffen der Prise bereit. &#8222;Michi?&#8220; &#8222;Hm! &#8222;Das machen wir jetzt aber nicht jeden Tag so!?&#8220; Der Kassenwart wird angemessen beruhigt. 10. M\u00e4rz. Die folgende Nacht bezeichnet Karin als bisher k\u00e4lteste in ihrer Karibikzeit, ich h\u00e4nge schweigend meine schwei\u00dfnasse Matratze zum Trocknen auf. Kiel meldet Schneesturm.<\/p>\n<p>Anker auf und durch die Br\u00fccke aus der Lagune heraus, sonst wird das heute nix mehr mit segeln. Anker ab. Das Dinghi bringt Karin und Ole fast willig zur\u00fcck an Land, Karin f\u00e4ngt die letzte Crewlieferung ab &#8211; da fehlte doch noch einer? &#8211; und Ole klariert uns alle aus. Anker auf, Kurs St. Barth. Segeln, Gro\u00df, G3, 5 Knoten Fahrt. Nachtliegeplatz, Anker ab im letzten Tageslicht. Feierabend. Der Nachbar &#8211; 45 m Schiff und beleuchtet wie eine Kleinstadt &#8211; l\u00e4sst uns h\u00f6flich wissen, dass wir m\u00f6glicherweise ein winziges bisschen zu dicht &#8230; Anker auf. &#8222;Sch&#8230; ist das Ding schwer!&#8220; &#8222;Pull einfach und genie\u00df es schweigend.&#8220; Die Kette kl\u00f6tert, die Helden schweigen. Wir verholen im Lichte der Kleinstadt. Michi tobt sich in der Pantry aus. Gefr\u00e4\u00dfige Stille, lecker. Es folgen Ankerwachen durch die Nacht, stundenweise, zu zweit, damit es nicht so langweilig ist. Ronny und ich erz\u00e4hlen uns Geschichten. &#8222;Ronny, sag doch auch mal &#8218;was.&#8220; &#8211; &#8222;Sei still&#8220;. Na gut. 11. M\u00e4rz. Anker auf, kurzes Verholen in die Anse du Columbier, Ank&#8230; nein Moorings. Schnorcheln, Badestrand, grasende Schildkr\u00f6ten. Was war gleich zuhause f\u00fcr Wetter? Wir schweigen. &#8211; Als dann ausgeschnorchelt ist, bedanken wir uns ausf\u00fchrlich bei der Mooringtonne und segeln nach Gustavia. Das Dinghi schafft willig 3\/4 der Crew an Land, wir geben widerwillig Michi ab (Karibik-Guide und Pantry-Kompetenz, den l\u00e4sst man nicht gern ziehen) Shopping, Ein- und Ausklarieren auf St. Barth. Das Dinghi bringt willig die Crew an Bord zur\u00fcck. Vorerst. Irgendwann schweigt es.<\/p>\n<p>Nachdem es wieder mit uns gesprochen hat, setzen wir Segel, Kurs Guadeloupe; ein langer Schlag durch die Nacht. 12. M\u00e4rz. Zum Wachwechsel auf Mitternacht hat Jessi Geburtstag und es gibt frischen Kuchen und ein w\u00e4nziges Schl\u00f6ckchen Heidelbeerwein. Anschlie\u00dfend rollt der Peter mit mehr als 7 Knoten durch die Nacht, in der Bugwelle funkeln Diamanten, \u00fcber uns die Sterne &#8211; aber die Welle ist nicht die reine Freude. Wir schweigen. Im Morgenlicht raucht querab an Steuerbord die Insel Montserrat vor sich hin. Guadeloupe sch\u00e4lt sich voraus aus dem Dunst. Chrischi \u00fcbernimmt das Ruder, Ole \u00fcbernimmt meine Wache: &#8222;Schreib mal ein bisschen &#8218;was f\u00fcr den Blog.&#8220; &#8230; Soweit. Ich schweige. Man muss Euch ja wirklich nicht alles erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Es geht uns allen gut. Gru\u00df nach Kiel und anderswo, f\u00fcr die Peter-Crew: Kay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9. 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