{"id":1584,"date":"2013-02-14T19:19:09","date_gmt":"2013-02-14T18:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1584"},"modified":"2013-02-15T20:57:09","modified_gmt":"2013-02-15T19:57:09","slug":"unser-dinghi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1584","title":{"rendered":"Unser Dinghi"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Das Leben in der Karibik ist nicht nur Kokospalmen und Zuckerrohr! Ziemlich h\u00e4ufig kommt n\u00e4mlich unser Dinghi mit ins Spiel. Und dann geht das Drama los! Man stelle sich vor, die Abendplanung sieht es vor, dass sich die Crew an Land einfindet. Nun f\u00e4ngt man also eine halbe Stunde vorher mit den Transporten zwischen Peter und K\u00fcste an. Rechtzeitig genug deshalb, weil sich das Peterchen unter keinen Umst\u00e4nden f\u00fcr den Transport von mehr als zwei Personen eignet. Wenn man ganz gro\u00dfes Gl\u00fcck hat und der Motor einen guten Tag, springt er tats\u00e4chlich zun\u00e4chst einmal an. Sp\u00e4testens, wenn man am Ziel dann aber die Drehzahl reduziert oder es gar wagt, auszukuppeln, geht der Motor einfach unvermittelt aus. Nun ist es aber nicht damit getan, dass man die Rei\u00dfleine noch ein paar Mal bedient, nein! Das bringt gar nichts. Mann kann dann die Vergaserentl\u00fcftungsschraube mit dem eigens mitgebrachten Schraubendreher l\u00f6sen und &#8211; mit 2-3 K\u00fcchenrollen bewaffnet &#8211; Wasser und Benzin aus dem Vergaser ablassen. Das verschmutzt (trotz der K\u00fcchenrollen) Mensch, Dinghi und Karibische See. Aber was tut man nicht alles f\u00fcr seine Crew. Also gut, zur\u00fcck zum Schiff. Auf dem Weg dorthin s\u00e4uft der Motor erneut ab. Aus Mangel an Zeit, Lust oder K\u00fcchenrolle entscheidet man sich gegen die oben erw\u00e4hnte Methode und greift nun zu den Ruderriemen. W\u00e4re gar nicht schlimm, wenn man sie kurzerhand in die vorgesehenen Riemenhalter stecken k\u00f6nnte. Die sind allerdings vor unbestimmter Zeit vor Altersschw\u00e4che schlicht abgefallen. Deren Aufgabe \u00fcbernehmen mittlerweile liebevoll anget\u00fcddelte Soda-B\u00e4ndsel. Man ist jetzt allein, also kniet man sich mit R\u00fccken zur Fahrtrichtung auf den Boden und rudert (meist gegen Wind und Welle) Richtung Peter. Und dort erwartet einen das n\u00e4chste schwerwiegende Problem. Denn eigentlich fasst das Dinghi nun nur noch eine weitere Person. Da sich aber der bisherige Ruderer mit aufgescheuerten Knien und am Ende seiner Kr\u00e4fte befindet, braucht er jetzt Unterst\u00fctzung beim Paddeln. So weit so gut, zwei Paddel, zwei Personen. Nun legt aber das Peterchen bei den Paddelbewegungen solch ung\u00fcnstige Hopser hin, dass ein Dritter zum st\u00e4ndigen Heraus-P\u00fctzen der Wassermassen an Bord dringend erforderlich ist. Macht einen mehr, als f\u00fcr das Dinghi eigentlich geeignet sind. Ist aber auch egal, die meisten sind zu diesem Zeitpunkt sowieso schon nass. So paddelt man nun (zwei an den Riemen, einer an der Schlagp\u00fctz) zu seinem gew\u00fcnschten Ziel und wird auf der beschwerlichen Reise von verschiedensten Seiten fotografiert, gefilmt oder einfach nur ausgelacht. Nun, der ASVer ist keine Muffpumpe, man bei\u00dft sich durch und bringt zu Ende, was zu Ende gebracht werden muss. Nach einer Dreiviertelstunde kommt der Letzte mit nassem Hosenboden an Land an. Macht ja nichts, bei den klimatischen Verh\u00e4ltnissen hier trocknet das im Null-komma-nix. Zur\u00fcck bleibt nur ein verkrusteter Salzrand. Und die Vorfreude auf die R\u00fcckfahrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maike f\u00fcr die jetzige Crew und alle, die auf dieser Reise in den &#8222;Genuss&#8220; einer Dinghifahrt kommen mussten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben in der Karibik ist nicht nur Kokospalmen und Zuckerrohr! Ziemlich h\u00e4ufig kommt n\u00e4mlich unser Dinghi mit ins Spiel. Und dann geht das Drama los! 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