{"id":1555,"date":"2013-02-07T17:02:24","date_gmt":"2013-02-07T16:02:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1555"},"modified":"2013-02-07T17:47:08","modified_gmt":"2013-02-07T16:47:08","slug":"traumtage-aus-dem-bilderbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1555","title":{"rendered":"Traumtage aus dem Bilderbuch"},"content":{"rendered":"<p>Dominica die Dritte. Die Insel haut noch einmal alles raus, was sie zu bieten hat, und uns damit vom Hocker. Diesmal liegen wir nicht wie bisher in der Prince Rupert Bay im Nordwesten, sondern zwischen der Hauptstadt Roseau und dem D\u00f6rfchen Loubri\u00e8re. Das trifft sich gut, denn ein Gro\u00dfteil der Sehensw\u00fcrdigkeiten der Insel tummelt sich hier unten im S\u00fcden. Und so haben wir uns in den letzten beiden Tagen ordentlich ausgetobt. Der Dienstag begann mit einer Schnorchelrunde am Riff von Scott\u00b4s Head. Die Korallen wachsen dort auf einer Felskante, die nach einigen Metern pl\u00f6tzlich steil abf\u00e4llt und irgendwo im tiefen Blau verschwindet. Einigen von uns machte es gr\u00f6\u00dften Spa\u00df, immer wieder \u00fcber die Kante hinauszuschwimmen und das Gef\u00fchl von H\u00f6henangst im Wasser zu genie\u00dfen. Aber auch abgesehen davon, begeisterte der Spot mit bester Sicht und einer gro\u00dfartigen Kulisse. Einen Fu\u00dfmarsch durch die Mittagssonne entfernt wartete das Fischerdorf Soufri\u00e8re, wo wir nach einem Mittagssnack das erste Mal von den geothermischen Ph\u00e4nomenen auf Dominica profitierten. In der Soufri\u00e8re Bay gelangen n\u00e4mlich durch vulkanische Aktivit\u00e4ten gel\u00f6ste hei\u00dfe Gasbl\u00e4schen an die Erdoberfl\u00e4che. Netterweise genau im seichten Wasser innerhalb der ersten zwei Meter vom Strand. Die Steinmauern, die dort herum gezogen wurden, sorgen daf\u00fcr, dass das Wasser gem\u00fctliche Whirlpooltemperatur beibeh\u00e4lt. Und blubbern tut\u00b4s ja sowieso. Und so kann man trotz 30\u00b0C Au\u00dfentemperatur ewig neben den Locals im warmen Wasser heruml\u00fcmmeln. Doch uns dr\u00e4ngte irgendwann die Zeit, wir hatten schlie\u00dflich einen wichtigen Termin am Abend! P\u00fcnktlich zum Sonnenuntergang fanden wir uns auf der Terrasse der Tauchschule AlDive ein. Denn hier arbeitet Jens und (die meisten hatten es geahnt) wollte mit uns seinen Geburtstag feiern. Seine einheimischen Kollegen hatten schon diverse Feuerstellen in Gang gebracht und Fisch mariniert und schnitzten nun an verschiedenen karibischen Wurzeln herum, die sp\u00e4ter zu Eintopf verarbeitet werden sollten. Um uns zu revanchieren, brachten wir den staunenden Schwarzen die Zubereitung von Ti-Punch n\u00e4her, unserem Hausgetr\u00e4nk aus Rum, Zuckersirup und Limette, das aus dem nur wenige Kilometer entfernten Martinique stammt, aber seinen Siegeszug offenbar noch nicht bis zur Nachbarinsel geschafft hat. Wir arbeiten dran. Es wurde dann erwartungsgem\u00e4\u00df ein toller Abend!<\/p>\n<p>Der Folgetag ging \u00e4hnlich beeindruckend weiter. Den Vormittag verbrachten diejenigen, die sich nach dem vorherigen Abend schon wieder nach Unternehmungen f\u00fchlten, am Champagne-Reef, zu Recht auch Dominica\u00b4s Underwater Playground genannt. Hier begegneten uns die Blubberbl\u00e4schen vom Vortag wieder, die auch hier im bis zu drei Meter tiefen Wasser aus dem Grund aufsteigen. Schwimmt man gegen die Sonne auf diese glitzernden Perlen zu, f\u00fchlt man sich, als schwimme man in einem Sektglas \u2013 daher der Name. Mindestens ebenso sch\u00f6n zeigte sich das vorgelagerte Riff, an dem sich wieder mal bei traumhafter Sicht tausende bunte Fische tummelten. Anschlie\u00dfend ging es \u2013 nun wieder vollst\u00e4ndig- zu den Trafalgar Falls. Dort lie\u00dfen sich zun\u00e4chst einmal die gesammelten Grausamkeiten der Kreuzfahrtindustrie studieren, diesmal pr\u00e4sentiert von AIDA Cruises. Von aufgeblasenen Tribaltattoo-verzierten gr\u00f6lenden Jungspunden bis zu den klassischen Socken-in-Sandalen-mit-Muskelshirt-Kandidaten war alles dabei. Als die Massen aber schlie\u00dflich zum 5-Uhr-Tee abgezogen waren, offenbarten die beiden Wasserf\u00e4lle dann ihre ganze Sch\u00f6nheit. In einem der S\u00fc\u00dfwasserbecken treibend, schweiften unsere Blicke \u00fcber den dichten Urwald und den wolkenlosen Himmel, ein Traum! Weiter ging es mit einem ausgedehnten Fu\u00dfmarsch nach Wotten Waven, wo sich die Dominicaner wieder etwas Nettes haben einfallen lassen, um aus ihren Naturph\u00e4nomenen das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Vergn\u00fcgen herauszuholen. Das hei\u00dfe schwefelhaltige Wasser, das hier in den Bergen aus dem Boden blubbert, haben sie \u00fcber Bambuskonstruktionen so umgelenkt, dass es sich von oben in die extra bereitgestellten gusseisernen Badewannen ergie\u00dft. All das mitten im Urwald! Daneben gab es noch diverse warme Pools und Schlammb\u00e4der. Um den Tag perfekt zu machen, spazierten wir danach ins ,,Petit Paradis\u201c, wo uns Hausherrin Joan ein tolles Abendessen mit Malin, Truthahn und allem, was die Karibik an S\u00e4ttigungsbeilagen bereith\u00e4lt (Yam, Platanen, Kochbanane, Christofin, Bananensalat, Brotfrucht) zubereitete. Gl\u00fccklich, satt und zufrieden ging es im Bus zur\u00fcck zum Schiff und schnell in die Koje.<\/p>\n<p>Mittlerweile sind schon wieder alle in alle Winde verstreut und genie\u00dfen diese Trauminsel nochmal in vollen Z\u00fcgen, bevor wir heute Abend nach einem weiteren Festessen von Michi die Leinen los machen und zur\u00fcck nach Martinique segeln. Dominica werden wir vermutlich nicht mehr anlaufen, denn unsere n\u00e4chsten Etappen f\u00fchren uns weiter in den Norden, wir werden sie aber in bester Erinnerung behalten und m\u00fcssen leider abschlie\u00dfend Grenada noch mitteilen, dass es auf den undankbaren 2. Platz in der Reihe der sch\u00f6nsten kleinen Antillen verwiesen wurde.<\/p>\n<p>Sonnige Gr\u00fc\u00dfe von Maike und der Peter-Crew<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2114-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2114-Mittel-300x200.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2127-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2127-Mittel-300x193.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2141-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2141-Mittel-300x200.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2163-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2163-Mittel-300x195.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2173-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2173-Mittel-300x200.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2188-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2188-Mittel-200x300.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2190-Mittel.jpg\" rel=\"lightbox-gallery\"><img class=\"attachment\" title=\"\" src=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_2190-Mittel-200x300.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dominica die Dritte. Die Insel haut noch einmal alles raus, was sie zu bieten hat, und uns damit vom Hocker. Diesmal liegen wir nicht wie bisher in der Prince Rupert Bay im Nordwesten, sondern zwischen der Hauptstadt Roseau und dem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1555\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1555"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1564,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1555\/revisions\/1564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1555"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1555"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1555"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}