{"id":1433,"date":"2012-12-16T22:49:20","date_gmt":"2012-12-16T21:49:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1433"},"modified":"2012-12-16T22:49:46","modified_gmt":"2012-12-16T21:49:46","slug":"1433","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1433","title":{"rendered":"Martinique, zum Ersten"},"content":{"rendered":"<p>Martinique, diese Insel ist mit am h\u00e4ufigsten auf unserem Etappenplan zu finden. Relativ zentral in den Kleinen Antillen gelegen und zu Frankreich geh\u00f6rig, bietet sie sich als Crewwechselort einfach an.<\/p>\n<p>Am Donnerstag haben wir nun also von Rodney Bay \/ St. Lucia hierher \u201er\u00fcbergemacht\u201c um f\u00fcnf von zw\u00f6lf Crewmitgliedern zu tauschen, uns neu zu verproviantieren und vielleicht auch ein wenig von der Insel zu sehen.<\/p>\n<p>Zuvor gab es am Mittwochabend in Rodney Bay noch einen gelungenen Abschied. Die ARC-Welcome-Party gl\u00e4nzte zwar (wie auch die vorherigen ARC-Partys) weder mit langer Dauer noch mit tanzbarer Musik, daf\u00fcr aber umso mehr mit kostenlosen Getr\u00e4nken auf Rumbasis.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend verholten sich die beiden Crews des PvD und des PvS wieder zur\u00fcck in die Marina, wo im \u201eOcean Club\u201c zuf\u00e4llig ein Bikini-Contest stattfand. Da wir die Veranstaltung der Einfachheit halber nicht durch den Eingang, sondern \u00fcber einen Zaun hinweg betreten hatten, fanden wir uns mitten auf dem Laufsteg wieder \u2013 wo allerdings zu diesem Zeitpunkt gerade Pause war, bevor das gro\u00dfe Finale stattfinden sollte. Die Pl\u00e4tze in der ersten Reihe waren uns somit aber sicher. Praktischerweise befand sich der Laufsteg direkt am Pool, so dass wir uns unmittelbar nach der Finalrunde eine mehrst\u00fcndige Abk\u00fchlung g\u00f6nnen konnten. Da wir im Gegensatz zu den Models keine Bademode zur Hand hatten, beschr\u00e4nkten wir uns aber auf das Ablegen unserer Wertgegenst\u00e4nde\u2026<\/p>\n<p>Die \u00dcberfahrt am Donnerstag lief leider in zweierlei Hinsicht nicht ganz wie geplant: Aufgrund des recht starken Windes (ca. 6 Bft.) fuhren wir im ersten Reff und unter Genua IV, als sich unsere provisorische Reffmimik zerlegte. Diese hatten wir auf dem Atlantik nach dem Verlust der Umlenkrollen in der Baumnock errichtet, leider lie\u00df die Haltbarkeit nach ca. 1500 Seemeilen dann doch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Ergebnis: Mehrere ausgerissene Reff\u00f6sen im Gro\u00dfsegel. Na super, und das auf den letzten 20 Meilen.<\/p>\n<p>Zweites Problem: Wir hatten es vers\u00e4umt, in der Marina von Le Marin rechtzeitig einen Liegeplatz zu buchen. Dass das in der Vorweihnachtszeit eine schlechte Idee ist, h\u00e4tte uns eigentlich fr\u00fcher auffallen k\u00f6nnen. Obwohl eigentlich einige Pl\u00e4tze in der Marina frei waren, lie\u00df sich das Personal nicht dazu bewegen, uns einen davon zu \u00fcberlassen \u2013 alles reserviert, sorry. So lie\u00dfen wir stattdessen in der Ankerbucht direkt vor der Marina zwischen gesch\u00e4tzten 200 anderen Schiffen den Anker fallen, nachdem wir das Gro\u00dfsegel beim ortsans\u00e4ssigen Segelmacher abgegeben hatten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Freitag stand der \u00fcbliche Gro\u00dfputz zum Etappenende auf dem Plan \u2013 leider gestaltet sich das etwas schwierig, wenn man vor Anker liegt und weder S\u00fc\u00dfwasser noch einen Steg zum Schrubben der Bodenbretter zur Verf\u00fcgung hat. So verbrachten wir den Vormittag mit den Aufr\u00e4umarbeiten, die auch ohne flie\u00dfendes Wasser m\u00f6glich sind. Am Nachmittag starteten wir dann einen erneuten Versuch, einen Liegeplatz zu ergattern, und schafften Tatsachen indem wir kurzerhand an einem freien Platz festmachten. Das Hafenpersonal war nicht gerade begeistert, stellte uns aber zun\u00e4chst wenigstens Wasser und Strom zur Verf\u00fcgung, so dass wir unseren Gro\u00dfputz fortsetzen und die Batterien laden konnten. Erst hie\u00df es, wir m\u00fcssten den Platz zum Abend hin wieder freigeben, letztlich konnten wir dann aber doch \u00fcber Nacht bleiben. Wie lange das nun so bleibt, wissen wir allerdings nicht \u2013 wir warten einfach mal ab, bis wir weggejagt werden. Abends hatten wir dann Teile der Walross-Crew (ASV Berlin) zu Gast, die ebenfalls hier in Le Marin festgemacht haben und noch einige Zeit hier bleiben werden.<\/p>\n<p>Den heutigen Tag haben wir f\u00fcr Reparaturarbeiten genutzt, vier von f\u00fcnf neuen Crewmitgliedern sind bereits eingetrudelt und vielleicht schaffen wir es heute Nachmittag noch einmal an den Strand\u2026 es ist n\u00e4mlich br\u00fcllend warm.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem werden wir heute noch festlegen, wohin die Reise \u00fcberhaupt gehen soll \u2013 vermutlich werden wir zun\u00e4chst einen Abstecher in den Norden (Dominica) machen und anschlie\u00dfend wieder weit in den S\u00fcden (St. Vincent and the Grenadines) fahren.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen allen Lesern einen sch\u00f6nen dritten Advent!<\/p>\n<p>Sonnige Gr\u00fc\u00dfe von Martinique,<\/p>\n<p>Stefan f\u00fcr die PvD-Crew<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martinique, diese Insel ist mit am h\u00e4ufigsten auf unserem Etappenplan zu finden. 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