{"id":1175,"date":"2012-09-02T11:01:07","date_gmt":"2012-09-02T09:01:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1175"},"modified":"2012-09-03T09:00:59","modified_gmt":"2012-09-03T07:00:59","slug":"55-tolle-sachen-mocht-ich-in-der-karibik-machen-folge-4055-kreolisch-essen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.asv-kiel.de\/fidk\/?p=1175","title":{"rendered":"55 tolle Sachen m\u00f6cht\u2019 ich in der Karibik machen! Folge 40\/55: Kreolisch essen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Guten Morgen! Ein weiteres Mal muss ich mich daf\u00fcr entschuldigen, dass nicht direkt am Freitag ein Artikel erschienen ist. Ich habe es nicht geschafft einen zu schreiben und habe auch jetzt nich allzu viel Zeit. Ich mache es mir heute mal einfach und zitiere aus einem Buch, das ich mir zur Vorbereitung auf die Karibik gekauft habe. Es hei\u00dft &#8222;Kreolische K\u00fcche&#8220; und ist von Sue Mullin. Besonders interessant ist das Vorwort in dem ein bisschen die Herkunft der kreolischen K\u00fcche erl\u00e4utert wird. Den Teil, der mit &#8222;Manche m\u00f6gen\u00b4s scharf&#8220; betitelt ist, werde ich euch nun einmal vorstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Es w\u00e4re m\u00f6glich, anhand nur einer Pflanze einen Schnellkurs in der Geschichte der Inseln zu machen: der Chilischote. Auf Jamaica etwa benutzten geflohene Sklaven sie, um in den feuchten, hei\u00dfen Regenw\u00e4ldern, in denen sie sich versteckten, Nahrungsmittel haltbar zu machen. Sp\u00e4ter f\u00fchrten Hindus aus Bengalen auf Inseln von Trinidad und Tobago bis Martinique und Guadeloupe ihre Methoden zur Zubereitung von z\u00e4hem Fleisch, etwa von Ziegen, ein und f\u00fcgten ihren Marinaden dabei die heimischen Chilischoten hinzu. Auf diesen und benachbarten Inseln entwickelten sich Chilischoten zu einem Grundbestandteil vieler Gerichte. Andererseits werden auf Kuba &#8211; wo vermutlich der <em>habanero <\/em>(was w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt &#8222;aus Havanna&#8220; hei\u00dft) urspr\u00fcnglich herkommt &#8211; nur selten Chilischoten angebaut, oder gegessen, denn die spanischen Siedler argw\u00f6hnten, er w\u00fcrde Tiere krank machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele Bewohner der Karibik k\u00f6nnen ihre Herkunft direkt auf auf St\u00e4mme in Afrike zur\u00fcckverfolgen wie etwa die Haitiander, deren Vorfahren in Dahomey (heute Benin) lebten, einem kleinen Land in Westafrika. Den gleichen westafrikanischen Einflu\u00df findet man heute in den USA in einigen Gerichten der kreolisch beeinflu\u00dften Cajun-K\u00fcche. In den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts waren n\u00e4mlich Franzosen auf der Flucht vor den Sklavenaufst\u00e4nden in Saint-Dominigue, die mit der Ausrufung des unabh\u00e4ngigen Staates Haiti endeten, nach New Orleans gekommen und hatten ihre K\u00f6che mitgebracht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennoch darf man die kreolische K\u00fcche der Karibik nicht mit den kreolischen Cajun-Gerichten durcheinanderbringen. Die Einfl\u00fcsse Akadiens und Elsa\u00df-Lothringens, die in zahlreichen Gerichten von Louisiana und der Staaten am Golf von Mexiko so auff\u00e4llig sind, spielen auf den Karibikinseln aufgrund ihrer unterschiedlichen Geschichte keine Rolle. In der kreolischen K\u00fcche der Karibik werden wiet mehr Chilischoten, Tomaten, Tomatenmark, Schmalz, tropische Knollen, Fr\u00fcchte und Gew\u00fcrze wie Piment, Zimt, Nelken, Ingwer und Muskatnuss verwendet als in der Cajun-K\u00fcche, daf\u00fcr weniger Butter, Sahne, Bleichsellerie, Basilikum und roux, jene saucenartige Mischung aus \u00d6l oder Butter udn Mhel. Im Vergleich zu der herzhaften, l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Cajun-K\u00fcche ist die kreolische K\u00fcche eher aristkratisch.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier w\u00e4re nochmal ein <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kreolische-K%C3%BCche-exotische-Rezepte-Karibischen\/dp\/3895080454\/ref=sr_1_3?ie=UTF8&amp;qid=1346577278&amp;sr=8-3\">Link<\/a> zu dem Buch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Guten Morgen! Ein weiteres Mal muss ich mich daf\u00fcr entschuldigen, dass nicht direkt am Freitag ein Artikel erschienen ist. 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